darmmodell

Darmmodell (Foto: Felix-Burda-Stiftung).

Auf dem Schadowplatz geht es am Freitag und Samstag dieser Woche (10-18 Uhr) um eine unterschätzte und verdrängte Gefahr: Darmkrebs. Ein 20 Meter langes, rosafarbenes, begehbares Darmmodell wird unübersehbar auf dieses Thema hinweisen. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Geisel beraten an beiden Tagen durchgehend Ärzte der katholischen Kliniken Düsseldorfs (VKKD) am Köbogen über Darmkrebsrisiken und Vorsorgemöglichkeiten.

Besucher von Faszination Darm

Die osicom GmbH, Agentur für Unternehmenskommunikation, informiert seit 2003 u.a. in Düsseldorf über das Darmkrebsrisiko. Seit vielen Jahren wird dazu das riesige Darmmodell der „Felix-Burda-Stiftung“ eingesetzt. Hier können Besucher anschaulich erkennen, wie ein gesunder Darm erkrankt, welche Vorstufen der Darmkrebs hat und wie die Erkrankung zu behandeln ist.

Mit 70.000 Neuerkrankungen und etwa 27.000 Todesfällen pro Jahr ist Darmkrebs die zweithäufigste Todesursache bei Krebs in Deutschland. Gewöhnlich sind Männer und Frauen zwischen 50 und 70 Jahren betroffen. Meist wird Darmkrebs erst erkannt, wenn es schon zu spät ist. Dabei sind die Heilungschancen bei rechtzeitiger Diagnose nahezu 100%. Alle Anstrengungen richten sich daher darauf, den Darmtumor oder dessen Vorstufen wie etwa Polypen möglichst im Anfangsstadium zu entdecken.

Das Hauptproblem: Die Darmkrebs-Gefahr wird häufig unterschätzt und die Vorsorgemöglichkeiten bleiben ungenutzt.

Der sogenannte „Goldstandard“ der medizinischen Vorsorge ist die Koloskopie, eine Darmspiegelung, die in Düsseldorf in den VKKD-Kliniken und weiteren Krankenhäusern sowie von niedergelassenen Fachärzten durchgeführt wird.

Dr. med. Konstantinos Zarras, Leiter des Zertifizierten Darmkrebszentrums am Marienhospital Düsseldorf: „Aktionen wie diese zeigen, wie wichtig das Thema Darmkrebsvorsorge ist. Unser Ärzte-Team vom DarmkrebsZentrum ist vor Ort und freut sich auf die Fragen der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer. Denn der Mut jedes Einzelnen, hier den ersten Schritt in Richtung Früherkennung zu gehen, kann Leben retten.“

Neben den VKKD-Ärzten informieren Experten der ScheBo Biotech AG über den innovativsten Darmkrebstest, der auf dem Wirkprinzip des Enzym-Biomarkers M2-PK beruht, der als Schlüsselenzym bei Darmtumoren und Polypen identifiziert wurde. ScheBo-Vorstand Dr. René Kröger: „Es ist unser Ziel, mit diesem Test, der Darmkrebs und dessen Vorstufen mit hoher Zuverlässigkeit erkennt, die Sterblichkeitsrate drastisch zu verringern. Er soll die Koloskopie nicht ersetzen sondern Risikopatienten identifizieren helfen, die sich somit umgehend in fachärztliche Behandlung begeben sollten.“

Die Aktion wird unterstützt durch die PSD Bank Rhein-Ruhr, ERGO und Klüh Service Management.

Quelle: osicom GmbH