Bagger statt Pommes-Büdchen, Schuttberge wo einst Bikini-Schönheiten sonnenbadeten – es tut sich was am Flinger Broich. Damit dort auch in Zukunft wieder gebadet, gesonnt und gespielt werden kann – drinnen und draußen – entsteht das „neue“ Allwetterbad. Im Rahmen des Bäderkonzeptes 2020 wird das Allwetterbad fit für die Zukunft gemacht. Das jedenfalls verspricht die Düsseldorfer Bädergesellschaft.

Doch bis es soweit ist, dauert es noch eine Weile. Die Landeshauptstadt wird 26,5 Millionen Euro in die Sanierung des Freibades und den Neubau eines Hallenbad-Komplexes investieren. Die Eröffnung ist für Anfang 2020 geplant. Und weil noch so lange gebuddelt wird, kann auch für 2018 kein Freibadbetrieb angeboten werden.

Bis dahin soll DAS entstehen: Ein neues Hallenbad mit integrierter Sprunganlage (3-m-Plattform und 1-m-Brett) samt Teilhubboden, ein Nichtschwimmerbecken mit Hubboden, ein Kurs- und Therapiebecken mit Hubboden, eine Physiotherapie-Praxis im Obergeschoss.

Im Freibad-Bereich wird das 50-m-Becken ebenso saniert wie das Nichtschwimmerbecken und die Sprunganlage. Das neue Kombibad wird barrierefrei, steht dem Schul- und Vereinssport sowie dem öffentlichen Badebetrieb zur Verfügung.

Im Vorfeld der Planungen gab es 2015 Gruppendiskussionen und eine BürgerInnen-Befragung, um die Wünsche der künftigen Gäste kennen zu lernen und zu berücksichtigen. 57% der 604 Befragten wollten den Aspekt „Sport“ berücksichtigt sehen, jeder Vierte wünscht sich ein 50m-Becken.
Auf Wunsch der Befragten werden entgegen anfänglicher Überlegung die acht Bahnen im 50m-Freibad-Becken erhalten und nicht auf sechs Bahnen reduziert. Auch der 10m-Turm bleibt stehen.