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Blick in den Märchenwald

Pira­ten­schiffe auf dem See, wunderschöne alte Karus­sells, spre­chende Märchenfiguren – wer ist nicht auch als Kind durch den Märchenwald im Itter­tal gestromert? Diese Ära geht nun zu Ende. Bruno Schmel­ter, Düsseldorfer Ori­gi­nal und Schau­stel­ler aus Lei­den­schaft, ver­kauft den Märchenwald. Die schöne Anlage, die Kin­der­her­zen höher schla­gen lässt, hat dem alten „Zir­kus­pferd“ kein Glück gebracht.

Kin­der wol­len nicht weitermachen
Bruno: „Haupt­grund ist, dass meine Kin­der sich ganz anders ori­en­tiert haben. Die wol­len das Geschäft nicht übernehmen. Und für zwei alte Esel wie meine Frau Gitta und mich ist das ein­fach zu viel Arbeit.“

Ärger mit Igno­ran­ten und Betrügern

Hinzu kam dann auch noch der Ärger:

  • über igno­rante Besu­cher. Bruno: „Das waren zwar nicht viele. Aber es tut weh, wenn die meine schönen his­to­ri­schen Figu­ren und Karus­sells als alten Plun­der abge­tan haben.“
  • über einen win­di­gen Gastronomie-Pächter. Sie sol­len Bruno Schmel­ter um 60.000 Euro betro­gen haben. Bruno: „Die erste Pacht kam noch. Doch schnell stock­ten die Zah­lun­gen, obwohl das Restau­rant „Mon­go­lia“ bom­big lief. Und dann haben die sich auf und davon gemacht. Die sind doch mit der Absicht gekom­men zu betrügen. Ver­zockt haben die die Kohle, im Casino.“

Schöne Jahre
Jetzt wol­len sich Bruno und Gitta noch ein paar schöne Jahre machen, ver­kau­fen den Park. Bruno: „Min­des­tens 1,2 Mil­lio­nen muss der 48.000 qm große Wald mit Vergnügungspark und Gas­tro­no­mie brin­gen. Die ers­ten Inter­es­sen­ten haben sich auch schon gemeldet.“

Wir sehen uns – auf dem Weihnachtsmarkt
Schmel­ters blei­ben aber in Düsseldorf. Er sagt sei­nen Freun­den und Gästen: „Spätestens auf dem Weih­nachts­markt, an der Glühwein-Pyramide sehen wir uns wieder.“