v.l. Benjamin Tscholl,  Andrea Hankeln  beide kandidieren für den Stadtbezirk 5 als SPD-Ratskandidaten, Fabian Zachel,  OB-Kandidat, Sabine Proschmann, SPD-Ratsfrau, Matthias Miersch, MdB,  Nicola Irmer, Kandidatin für die BV5 © Gabriele Schreckenberg

v.l. Ben­ja­min Tscholl, Andrea Han­keln beide kan­di­die­ren für den Stadt­be­zirk 5 als SPD-Rats­kan­di­da­ten, Fabian Zachel, OB-Kan­di­dat, Sabine Pro­sch­mann, SPD-Rats­frau, Mat­thias Miersch, MdB, Nicola Irmer, Kan­di­da­tin für die BV5 © Gabriele Schreckenberg

 

Von Gabriele Schreckenberg

Es galt, die Stim­mung im Land zu stär­ken. Mat­thias Miersch, der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete, kam in das Schu­ma­cher nach Kai­sers­werth und hatte hier ein „Heim­spiel“.

Mit­glie­der der benach­bar­ten Orts­ver­bände waren ebenso an den Tischen wie neu­gie­rige Bür­ger. Zeit, um ins Gespräch zu kommen.

Und auch wenn es am Abend des 29. August reg­nete, beschirm­ten die weit­läu­fi­gen roten Son­nen­schirme auf dem Kle­mens­platz-West die etwa 40 Men­schen, die der Ein­la­dung „Auf ein Bier mit Mat­thias Miersch“ gefolgt waren.

Die Stim­mung unter den Leu­ten? Wel­che Reso­nanz hatte Miersch? Kurz und knapp fasste er zusam­men: „Macht voran, setzt um, bleibt dran“ – um es leger zu beschreiben.

Seit 2005 ist Miersch Mit­glied des Deut­schen Bun­des­ta­ges, seit Mai 2025 der Vor­sit­zende der SPD-Bundestagsfraktion.

Ohne Ehren­amt geht nichts

Drei Punkte hob Miersch in sei­ner kur­zen Begrü­ßung her­vor, die die Men­schen im Land bewe­gen: Wohn­raum, Ver­kehr und das Ehrenamt.

Die finan­zi­el­len Mit­tel, um Wohn­raum zu schaf­fen, habe der Staat. Ver­kehr sei der Auf­re­ger Num­mer eins. Und ohne die Ehren­amt­li­chen gehe nichts im Land – dann brä­che die Gesell­schaft auseinander.

Fabian Zachel, SPD-Kan­di­dat für das Ober­bür­ger­meis­ter­amt in Düs­sel­dorf, begrüßte mit den Wor­ten, dass er Poli­tik für die Men­schen in der Lan­des­haupt­stadt erleb­bar machen möchte. Es gelte, gegen die Poli­tik­ver­dros­sen­heit anzu­ge­hen, die sich über­all breit mache.

Er ist der Jüngste der OB-Kan­di­da­ten bei den anste­hen­den Kom­mu­nal­wah­len. Zachel ist kom­mu­ni­ka­tiv, sucht den Kon­takt und ist bodenständig.

Es bleibt span­nend bis zum 14. Sep­tem­ber – und dar­über hinaus.