Ein PKW landete im Gleisbrett © Lokalbüro

Ein PKW lan­dete im Gleis­brett © Lokalbüro

 

Am Frei­tag­mor­gen kam es im Stadt­teil Golz­heim im Zuge eines Feu­er­wehr-Ein­sat­zes zu einer unge­wöhn­li­chen Ver­kehrs­be­hin­de­rung: Ein Pkw geriet in die Schie­nen­an­lage der Rhein­bahn und blo­ckierte die Linien U78 und U79 meh­rere Stunden.

Grund des Ein­sat­zes war eine Alarm­mel­dung wegen einer aus Sicher­heits­grün­den erfor­der­li­chen Lan­dung eines Flug­zeugs am Flug­ha­fen Düs­sel­dorf. Bei sol­chen soge­nann­ten Sicher­heits­lan­dun­gen wer­den die Feu­er­wehr­kräfte mit vol­ler Stärke alar­miert, um im mög­li­chen Not­fall schnell vor Ort zu sein.

Auf dem Anmarsch­weg zur Ein­satz­stelle pas­sierte der Zwi­schen­fall an der Kreu­zung Ken­ne­dy­damm / Hom­ber­ger Straße / Fischer­straße: Ein Fahr­zeug­len­ker ver­suchte, den Ein­satz­fahr­zeu­gen Platz zu machen, ver­lief sich dabei jedoch in die Gleise der Stra­ßen­bahn. Dort blieb der Wagen ste­hen und blo­ckierte die Stre­cke der Rhein­bahn­li­nien U78 und U79. Der Fahr­zeug­ver­kehr blieb laut Poli­zei­an­ga­ben unbe­ein­träch­tigt, Per­so­nen wur­den nicht ver­letzt, das Auto musste abge­schleppt werden.

In der Folge stellte die Rhein­bahn den Schie­nen­ver­kehr in die­sem Abschnitt ein und rich­tete Umlei­tun­gen ein, bis die Stre­cke gegen Mit­tag wie­der frei­ge­ge­ben wor­den ist. Der Vor­fall führte zu Ver­zö­ge­run­gen im öffent­li­chen Nah­ver­kehr. Der Ein­satz der Feu­er­wehr selbst konnte unbe­ein­träch­tigt fort­ge­setzt werden.