Ab sofort können Raucherinnen und Raucher mit ihrer Kippe zu der Frage "Jetzt noch… ´nen Döner oder ´ne Pizza?" abstimmen und so auf spielerische Weise auch ein Statement zur richtigen Entsorgung von Zigarettenkippen setzen. Standort:  Rheinbahn-Haltestelle "Hardenbergstraße". © Landeshauptstadt Düsseldorf

Ab sofort kön­nen Rau­che­rin­nen und Rau­cher mit ihrer Kippe zu der Frage “Jetzt noch… ´nen Döner oder ´ne Pizza?” abstim­men und so auf spie­le­ri­sche Weise auch ein State­ment zur rich­ti­gen Ent­sor­gung von Ziga­ret­ten­kip­pen set­zen. Stand­ort: Rhein­bahn-Hal­te­stelle “Har­den­berg­straße”. © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf

 

Die humor­vol­len Abstimm-Aschen­be­cher der Lan­des­haupt­stadt gehen in die sechste Runde. Ab sofort kön­nen Rau­che­rin­nen und Rau­cher ihre Kippe ein­wer­fen und so auf spie­le­ri­sche Weise über die Frage „Jetzt noch… ´nen Döner oder ´ne Pizza?“ abstimmen.

Die Stand­orte der bei­den Behäl­ter blei­ben unver­än­dert: Einer steht am Abgang zur U‑Bahn-Hal­te­stelle „Hein­rich-Heine-Allee“ in der Alt­stadt, der zweite befin­det sich an der Rhein­bahn-Hal­te­stelle „Har­den­berg­straße“ in Gerresheim.

Bei der vor­he­ri­gen Abstim­mungs­runde im Dezem­ber hatte das Christ­kind bei der Frage „Zu Weih­nach­ten kommt… das Christ­kind oder der Weih­nachts­mann?“ nur knapp die Nase vorn. Seit dem Start im März 2025 haben die Abstimm-Aschen­be­cher gezeigt, dass spie­le­ri­sche Ansätze das Umwelt­be­wusst­sein stär­ken kön­nen. Die Aktion rückt das Thema ord­nungs­ge­mäße Ent­sor­gung von Ziga­ret­ten­kip­pen in den Fokus und trägt so zu einem sau­be­re­ren Stadt­bild bei.

So funk­tio­niert die Abstim­mung
Jeder Aschen­be­cher ist mit einer Frage ver­se­hen, zu der es zwei mög­li­che Ant­wor­ten gibt. Die Kip­pen wer­den je nach Wahl in die linke oder rechte Öff­nung ein­ge­wor­fen. Ein trans­pa­ren­tes Sicht­feld zeigt den aktu­el­len Stand der Abstim­mung. Um das Inter­esse auf­recht­zu­er­hal­ten, wer­den die Fra­gen regel­mä­ßig ausgetauscht.

Kip­pen sind nicht harm­los
Acht­los ent­sorgte Ziga­ret­ten­kip­pen sind mehr als ein opti­sches Ärger­nis. Sie ent­hal­ten bis zu 700 gif­tige Sub­stan­zen wie Arsen, Blei, Cad­mium, Ben­zol, Niko­tin und sogar radio­ak­ti­ves Polo­nium. Diese Stoffe gelan­gen durch Regen in Böden und Gewäs­ser, rei­chern sich an und gefähr­den Tiere, Pflan­zen und das Grund­was­ser. Zudem besteht der Fil­ter aus Kunst­stoff, der sich als Mikro­plas­tik in die Nah­rungs­kette einfügt.

Recht­li­che Kon­se­quen­zen
Das Weg­schnip­pen einer Kippe ist eine Ord­nungs­wid­rig­keit. In Düs­sel­dorf kann ein Ver­stoß in der Regel mit einem Ver­warn­geld von 50 Euro geahn­det werden.

Die sechste Runde der Abstimm-Aschen­be­cher lädt Rau­che­rin­nen und Rau­cher dazu ein, Ver­ant­wor­tung für die Umwelt zu über­neh­men – und gleich­zei­tig mit ihrer Kippe eine kleine, spie­le­ri­sche Ent­schei­dung zu treffen.

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