Mit glänzenden Kronen, farbenprächtigen Gewändern und festlichen Liedern haben rund 35 Sternsingerinnen und Sternsinger aus Nordrhein-Westfalen am Donnerstag, 8. Januar 2026, die Staatskanzlei in Düsseldorf besucht. Aus den Diözesen Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn angereist, überbrachten sie Ministerpräsident Hendrik Wüst und Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Chef der Staatskanzlei, den traditionellen Segensspruch „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“.
In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Die Kinder und Jugendlichen setzen damit ein starkes Zeichen für das Recht auf Bildung und gegen Ausbeutung weltweit.
Ministerpräsident Wüst betonte: „Bildung, Kinder und Jugendliche haben für uns höchste Priorität. Mit ihrem diesjährigen Motto ‚Schule statt Fabrik‘ machen die Sternsinger deutlich, worum es geht: um die Zukunft jedes einzelnen Kindes. Wer Kindern Zugang zu Bildung ermöglicht, eröffnet echte Perspektiven – hier bei uns und weltweit. Das Engagement der Sternsinger erinnert uns daran, wie wichtig es ist, für Gerechtigkeit und Chancengleichheit einzutreten.“
Auch Minister Liminski lobte das Engagement der Kinder: „Der Einsatz der Sternsinger verdient unseren großen Respekt und herzlichen Dank. Die Mädchen und Jungen bringen nicht nur den Segen in die Häuser, sondern setzen zugleich ein starkes Signal der Mitmenschlichkeit und Solidarität. Dieses Zeichen wirkt weiter, wenn wir ihre Arbeit mit einer Spende unterstützen.“
Die Aktion Dreikönigssingen ist die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Träger sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
Bereits am 6. Januar wurden die Sternsinger von Bürgermeister Fabian Zachel im Rathaus empfangen, bevor sie ihre segensreiche Tour durch die Stadt begannen.




