Lange Schlagen vor der Abvertigung © LB / Olaf Oidtmann
Die Geräte für den Selbst-Check-in waren außer Funktion. © LB / Olaf Oidtmann

Am Frei­tag­mor­gen ist es am Flug­ha­fen Düs­sel­dorf zu einer Stö­rung der IT-Infra­struk­tur gekom­men. Infolge des­sen kam es beim Check-in zu Ver­zö­ge­run­gen, wodurch einige Rei­sende ihre geplan­ten Flüge nicht antre­ten konn­ten. Nach Anga­ben des Air­ports ist das Pro­blem inzwi­schen voll­stän­dig behoben.

Nach Aus­kunft des Flug­ha­fens tra­ten die Schwie­rig­kei­ten in den frü­hen Mor­gen­stun­den auf und beein­träch­tig­ten ins­be­son­dere die Abfer­ti­gungs­pro­zesse der Flug­ge­sell­schaf­ten. Ursa­che waren laut einem Flug­ha­fen­spre­cher Pro­bleme bei der exter­nen Daten­über­tra­gung, die von den Air­lines für ihre Abläufe genutzt wird. Dies erklärte der Spre­cher gegen­über der Rhei­ni­schen Post.

Durch die Ein­schrän­kun­gen beim Check-in kam es ver­ein­zelt dazu, dass Flug­gäste ihre Maschi­nen ver­pass­ten. Zunächst war davon aus­ge­gan­gen wor­den, dass nur ein­zelne Air­lines betrof­fen seien. Im Laufe des Vor­mit­tags stellte sich jedoch her­aus, dass die Stö­rung Aus­wir­kun­gen auf alle Flug­ge­sell­schaf­ten hatte, wenn auch in unter­schied­li­chem Ausmaß.

Gegen 12.40 Uhr mel­dete der Flug­ha­fen-IT-Dienst­leis­ter Sita die voll­stän­dige Wie­der­her­stel­lung der Sys­teme. In einer Stel­lung­nahme teilte das Unter­neh­men mit, dass es am Mor­gen des 9. Januar 2026 zu einer Unter­bre­chung der Kon­nek­ti­vi­tät gekom­men sei, die ein­zelne Check-in-Dienste beein­träch­tigte. Mitt­ler­weile funk­tio­nier­ten alle Anwen­dun­gen wie­der ohne Einschränkungen.

Pro­bleme tra­ten sowohl an den Check-in-Schal­tern als auch an den Self-Bag-Drop-Auto­ma­ten auf. Teil­weise muss­ten Abfer­ti­gung und Gepäck­auf­gabe bei eini­gen Air­lines manu­ell durch­ge­führt wer­den. Dadurch ver­län­ger­ten sich die War­te­zei­ten. Nach Anga­ben des Flug­ha­fens ver­lief die Situa­tion in den Ter­mi­nals den­noch ruhig. Mit­ar­bei­tende der Air­lines sowie des Ter­mi­nal­ma­nage­ments infor­mier­ten die Pas­sa­giere vor Ort, zusätz­lich erfolg­ten regel­mä­ßige Durchsagen.

Die IT-Sys­teme des Flug­ha­fens selbst waren von der Stö­rung nicht betrof­fen. Sicher­heits­kon­trol­len blie­ben geöff­net, und der Flug­be­trieb wurde grund­sätz­lich fortgeführt.