Gutgelaute Gäste der Fernsehsitzung © LB / Olaf Oidtmann
Verleihung des Narrenspiegels an Bernhard Paul © LB / Olaf Oidtmann
Auftritt Prinzenpaar Prinz Marcus I.  und Venetia Nicole  © LB / Olaf Oidtmann<br />

Die Rhein­ter­ras­sen am Joseph-Beuys-Ufer ver­wan­del­ten sich am Don­ners­tag, den 8. Januar 2026, in einen bun­ten Schau­platz rhei­ni­scher Kar­ne­vals­tra­di­tion. Rund 660 Gäste erleb­ten dort die Auf­zeich­nung der dies­jäh­ri­gen WDR-Fern­seh­sit­zung des Comi­tee Düs­sel­dor­fer Car­ne­val e.V., die am 14. Februar 2026 aus­ge­strahlt wird. Bis weit nach Mit­ter­nacht bot der Abend eine Mischung aus Humor, Musik, Show­tanz und pro­mi­nen­ten Gästen.

Sit­zungs­prä­si­dent Den­nis Vobis, der die Mode­ra­tion zum zwei­ten Mal über­nahm, führte sou­ve­rän durch das Pro­gramm. Vobis ist kein Unbe­kann­ter im Kar­ne­vals­ge­sche­hen: Als Prä­si­dent des Düs­sel­dor­fer Nar­ren­col­le­gi­ums und erfah­re­ner Mode­ra­tor über­nahm er im letz­ten Jahr erst­mals die Lei­tung der Fern­seh­sit­zung und genießt breite Aner­ken­nung inner­halb der Szene. Mit Rou­tine, Charme und Wort­witz ver­band er klas­si­sche kar­ne­va­lis­ti­sche Ele­mente mit moder­nen Unter­hal­tungs­ein­la­gen und begeis­terte damit das Publikum.

Ein beson­de­res High­light der dies­jäh­ri­gen Sit­zung war die erst­ma­lige Ver­lei­hung des „När­ri­schen Spie­gels“, einer neuen Aus­zeich­nung des CC. Mit dem Preis sol­len Per­sön­lich­kei­ten geehrt wer­den, die der Gesell­schaft auf humor­volle, kluge oder künst­le­ri­sche Weise den sprich­wört­li­chen Spie­gel vor­hal­ten. Ers­ter Preis­trä­ger war der öster­rei­chi­sche Zir­kus­di­rek­tor, Regis­seur und Clown Bern­hard Paul, Grün­der des Cir­cus Ron­calli. Die Lau­da­tio hielt Mona Neu­baur, stell­ver­tre­tende Minis­ter­prä­si­den­tin von NRW, und unter­strich damit die gesell­schaft­li­che Bedeu­tung der neuen Ehrung. Einen beson­de­ren Akzent setzte der Auf­tritt von Lili Paul-Ron­calli, der Toch­ter des Preis­trä­gers, die die Ehrung auf beson­dere Weise begleitete.

Das Pro­gramm bot dar­über hin­aus ein abwechs­lungs­rei­ches Kar­ne­vals­spek­trum: Büt­ten­re­den von Wolf­gang Trep­per, musi­ka­li­sche Bei­träge der Wim­mer Band und Ingrid Kühne, Comedy-Ein­la­gen von Dja­vid, Show­tänze der Prin­zen­gar­den und zahl­rei­che wei­tere High­lights hiel­ten die Gäste bis zum spä­ten Abend in Atem. Das Prin­zen­paar mit sei­nen Gar­den run­dete die tra­di­tio­nelle Seite der Fern­seh­sit­zung ab.

Unter den Gäs­ten befan­den sich zahl­rei­che Per­sön­lich­kei­ten aus Poli­tik, Ver­wal­tung und Wirt­schaft, dar­un­ter Land­tags- und Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete, städ­ti­sche Spit­zen­ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter sowie Mit­glie­der des Schau­stel­ler­ver­ban­des. Damit unter­strich die Ver­an­stal­tung ihre Bedeu­tung weit über die Kar­ne­vals­ses­sion hinaus.

Mit der dies­jäh­ri­gen Auf­zeich­nung bewies der Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val erneut, dass Tra­di­tion und neue Impulse Hand in Hand gehen kön­nen. Die Pre­miere des „När­ri­schen Spie­gels“ mar­kiert dabei einen Mei­len­stein und dürfte in den kom­men­den Jah­ren zu einem fes­ten Bestand­teil der WDR-Fern­seh­sit­zung werden.

Sitzungspräsident Dennis Vobis © LB / Olaf Oidtmann

Sit­zungs­prä­si­dent Den­nis Vobis © LB / Olaf Oidtmann