Kunstinstallation ENLIGHTENMENT © LB / Olaf Oidtmann
Kunstinstallation ENLIGHTENMENT © LB / Olaf Oidtmann
Kunstinstallation ENLIGHTENMENT © LB / Olaf Oidtmann

Mit einem ein­drucks­vol­len Zusam­men­spiel aus Licht, Klang und Archi­tek­tur hat ges­tern in der Johan­nes­kir­che am Mar­tin-Luther-Platz die immersive Kunst­in­stal­la­tion ENLIGHTENMENT Deutsch­land­pre­miere gefei­ert. Die Pro­duk­tion des Zür­cher Künst­ler­kol­lek­tivs PROJEKTIL ist vom 9. Januar bis zum 25. Februar 2026 an aus­ge­wähl­ten Aben­den zu erle­ben und lädt Besucher:innen zu einer mul­ti­me­dia­len Reise durch die vier Jah­res­zei­ten ein.

In dem 30-minü­ti­gen audio­vi­su­el­len Gesamt­kunst­werk ver­schmel­zen klas­si­sche Ele­mente mit zeit­ge­nös­si­scher Tech­nik: Vival­dis Vier Jah­res­zei­ten wur­den für die Insze­nie­rung neu arran­giert und mit einer raum­grei­fen­den Licht­pro­jek­tion kom­bi­niert, die die Innen­räume der Johan­nes­kir­che voll­stän­dig ein­be­zieht. Mit­tels 360-Grad-Pro­jec­tion-Map­ping erschei­nen Wände, Gewölbe und Säu­len als leben­dige Flä­che, auf der sich Bil­der, Far­ben und Bewe­gung zu einer poe­ti­schen Erzäh­lung über den Kreis­lauf des Lebens verbinden.

Die his­to­ri­sche Kir­che dient dabei nicht nur als Kulisse, son­dern fun­giert als akti­ver Bestand­teil des künst­le­ri­schen Aus­drucks: Durch die prä­zise abge­stimmte Tech­nik ent­steht der Ein­druck, der Raum beginne zu atmen und Geschich­ten zu erzäh­len – ein Effekt, der nach Aus­sa­gen der Orga­ni­sa­to­ren bewusst den Dia­log zwi­schen Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart sucht.

PROJEKTIL hat mit sei­nen immersi­ven For­ma­ten seit 2019 bereits inter­na­tio­nal Erfolge gefei­ert und Sta­tio­nen unter ande­rem in New York, São Paulo und Bris­bane ein­ge­legt. Mit der Düs­sel­dor­fer Sta­tion setzt das Kol­lek­tiv seine welt­weite Tour fort und will ein brei­tes Publi­kum anspre­chen: Die Insze­nie­rung ist für alle Alters­grup­pen geeig­net, Kin­der unter vier Jah­ren haben freien Eintritt.

Tickets sind online ver­füg­bar, der Ein­lass erfolgt in zeit­lich gestaf­fel­ten Slots; Besucher:innen soll­ten etwa 10–15 Minu­ten vor Beginn ihres gebuch­ten Zeit­fens­ters erschei­nen. Die Ver­an­stal­ter emp­feh­len die Anreise mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln, da vor Ort keine Park­mög­lich­kei­ten bestehen.

Beglei­tend zur Licht­in­stal­la­tion sind am 24. und 25. Januar zudem Son­der­ter­mine mit Enligh­ten­ment meets Orgel­kon­zertange­kün­digt, bei denen eine live gespielte Orgel­mu­sik die audio­vi­su­elle Insze­nie­rung ergänzt.

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Kunst­in­stal­la­tion ENLIGHTENMENT © LB / Olaf Oidtmann