Die ange­kün­digte Glatt­eis­ge­fahr hat in Düs­sel­dorf am Mon­tag­mor­gen keine spür­ba­ren Aus­wir­kun­gen gehabt. Ent­ge­gen den ursprüng­li­chen Pro­gno­sen blieb es auf den Stra­ßen der Lan­des­haupt­stadt ruhig. Wet­ter­be­dingte Unfälle wur­den nicht gemel­det, der Ver­kehr lief über­wie­gend störungsfrei.

Poli­zei und Feu­er­wehr berich­te­ten, dass die Fahr­bah­nen zwar nass, jedoch nicht ver­eist gewe­sen seien. Ein­sätze wegen glat­ter Stra­ßen habe es weder in der Nacht noch am frü­hen Mor­gen gege­ben. Ledig­lich auf Geh­we­gen konnte es ver­ein­zelt rut­schig sein. In einem Fall stürzte ein Fuß­gän­ger und ver­letzte sich leicht.

Die zuvor aus­ge­ge­bene Glatt­eis­war­nung für Teile Nord­rhein-West­fa­lens wurde am Mor­gen auf­ge­ho­ben. Für den Raum Düs­sel­dorf bestand nach Ein­schät­zung der Meteo­ro­lo­gen keine akute Gefahr mehr durch über­frie­rende Nässe. Auch in den angren­zen­den Städ­ten zeigte sich eine deut­li­che Ent­span­nung der Wetterlage.

Aus­wir­kun­gen auf den Ver­kehr blie­ben gering. Am Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen kam es ledig­lich zu klei­ne­ren Ver­spä­tun­gen, der Flug­be­trieb ver­lief ansons­ten plan­mä­ßig. Auch im Bahn­ver­kehr rund um Düs­sel­dorf wur­den keine wet­ter­be­ding­ten Ein­schrän­kun­gen gemeldet.

Unab­hän­gig von der ent­spann­ten Lage vor Ort fand an den Schu­len kein Prä­senz­un­ter­richt statt. Nach Vor­gabe des Schul­mi­nis­te­ri­ums wurde der Unter­richt am Mon­tag im Distanz­for­mat durch­ge­führt. Die Schu­len stell­ten eine Not­be­treu­ung sicher, unter ande­rem für Kin­der, deren Eltern kurz­fris­tig keine alter­na­tive Betreu­ung orga­ni­sie­ren konnten.

Im wei­te­ren Tages­ver­lauf wird es in Düs­sel­dorf mil­der. Die Tem­pe­ra­tu­ren stei­gen auf bis zu sie­ben Grad, dazu zie­hen wie­der­holt Regen­ge­biete durch die Region. Eine erneute Glät­te­bil­dung gilt der­zeit als unwahrscheinlich.

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