Einige wichtiger Zeitzeugen der kommunalen Neuordnung beim Festakt auf Schloss Linnep im Sommer 2025<br />
(vl): Dr. Georg Hillenbrand, Ferdi Wolff, Andrea Lindenlaub, Siegfried Hoymann, Christof Roche, Wolfgang Küppers © Ganriele Schreckenberg<br />

Von Gabriele Schreckenberg

Die im ver­gan­ge­nen Jahr gefei­erte kom­mu­nale Neu­ord­nung, bei der vor 50 Jah­ren, im Jahr 1975, viele Gemein­den aus der Nach­bar­schaft Städ­ten wie Düs­sel­dorf und Ratin­gen zuge­teilt wur­den, zieht noch immer ihre Kreise.

Nun wird sie schon 51 Jahre alt, und das ist Grund genug, ihr eine Aus­stel­lung im Anger­mun­der Kul­tur­kreis zu widmen.

Poli­tik im Mit­tel­punkt
Was ist in den Jah­ren von 1965 bis 1975 auf der poli­ti­schen Bühne gesche­hen? Was haben die Gemein­den im Anger­land unter­nom­men, um ihre Selbst­stän­dig­keit zu bewah­ren? Und wie ist es schließ­lich gelun­gen, Gemein­den auf­zu­tei­len und den Kom­mu­nen zuzuteilen?

„Ciao Anger­land“ in Anger­mund zu sehen

Im Jahr 2025 gab es einige Fest­akte zur kom­mu­na­len Neu­ord­nung, unter ande­rem im Som­mer auf Schloss Lin­nep. Dabei waren Zeit­zeu­gen anwe­send, die noch leb­hafte Erin­ne­run­gen an diese his­to­risch bedeut­sa­men Jahre haben.

In die Aus­stel­lung ist auch eine umfang­rei­che Doku­men­ta­tion von Dr. Anne­liese Bock ein­ge­flos­sen, die die Ent­wick­lung von 1967 bis 1975 detail­liert beschrie­ben hat.

Der Anger­mun­der Kul­tur­kreis (AKK) hat anläss­lich des 50-jäh­ri­gen Bestehens der Neu­ord­nung einen Neu­druck in Auf­trag gege­ben. Die­ser ist am 24. Januar (15.30–17.30 Uhr) und am 25. Januar (12.30–14.30 Uhr) im Bür­ger­haus Anger­mund, Graf-Engel­bert-Straße 9, 40489 Düs­sel­dorf, zu sehen.