Der Airbus Beluga wurde bei seinem Zwischestopp in Düsseldorf aufgetankt © Flughafen Düsseldorf

Der Air­bus Beluga wurde bei sei­nem Zwi­sche­stopp in Düs­sel­dorf auf­ge­tankt © Flug­ha­fen Düsseldorf

 

Ein Air­bus Beluga XL, unter­wegs von Madrid nach Hamburg‑Finkenwerder, musste am Mon­tag­nach­mit­tag uner­war­tet am Flug­ha­fen Düs­sel­dorf lan­den. Die Crew ent­schied sich vor­sorg­lich auf­grund der Wet­ter­lage am Ziel­ort, wie ein Spre­cher des Flug­ha­fens mitteilte.

Die Maschine, eine der nur sechs welt­weit exis­tie­ren­den Beluga‑XL, blieb etwa zwei Stun­den am Flug­ha­fen, erhielt Treib­stoff und setzte anschlie­ßend ihren Wei­ter­flug fort. Flug­da­ten zei­gen, dass die Route kurz vor Bre­mer­ha­ven geän­dert wurde und das Flug­zeug über Bre­men und Müns­ter nach Düs­sel­dorf auswich.

Die Beluga XL ist ein spe­zi­el­ler Fracht­flie­ger von Air­bus, der für den Trans­port gro­ßer Flug­zeug­kom­po­nen­ten zwi­schen Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten genutzt wird. Hamburg‑Finkenwerder, der ursprüng­li­che Ziel­ort, ist ein Airbus‑Produktionsstandort und als Son­der­lan­de­platz schwie­ri­ger bei schlech­ten Wet­ter­be­din­gun­gen anzufliegen.

Am Mon­tag herrsch­ten in Nord­deutsch­land schwie­rige Wet­ter­be­din­gun­gen, die zu Flug­um­lei­tun­gen und Ver­spä­tun­gen führ­ten. Exper­ten sehen die Ent­schei­dung der Crew, in Düs­sel­dorf zu lan­den, als vor­beu­gende Sicherheitsmaßnahme.

Die sel­tene Zwi­schen­lan­dung zog am Flug­ha­fen Düs­sel­dorf einige Schau­lus­tige an, die das unge­wöhn­li­che Flug­zeug foto­gra­fier­ten. Für Air­bus ist die Beluga XL ein unver­zicht­ba­res Trans­port­mit­tel – Zwi­schen­lan­dun­gen die­ser Art sind jedoch äußerst sel­ten und sor­gen bei Flug­be­geis­ter­ten regel­mä­ßig für Aufmerksamkeit.