Die seit langem geplante Entlastungsmaßnahme zur Verbesserung der Regenwasserreinigung im Bereich Blanckertzstraße hat jetzt begonnen: © Olaf Oidtmann

Die seit lan­gem geplante Ent­las­tungs­maß­nahme zur Ver­bes­se­rung der Regen­was­ser­rei­ni­gung im Bereich Blan­ckertz­straße hat jetzt begon­nen: ©  LB / Olaf Oidtmann

 

Die seit lan­gem geplante Ent­las­tungs­maß­nahme zur Ver­bes­se­rung der Regen­was­ser­rei­ni­gung im Bereich Blan­ckertz­straße hat jetzt begon­nen: Die Stadt­ent­wäs­se­rung Düs­sel­dorf hat am heu­ti­gen Tag mit den Bau­ar­bei­ten am neuen Regenklär‑ und Rück­hal­te­be­cken an der Lucke­mey­er­straße offi­zi­ell gestar­tet. Die Anlage ist Teil der Infra­struk­tur­maß­nah­men zur bes­se­ren Ablei­tung und Rei­ni­gung von Nie­der­schlags­was­ser, das in den Pil­le­bach ent­wäs­sert wird.

Die Arbei­ten die­nen dazu, die städ­ti­sche Kana­li­sa­tion an den gestie­ge­nen Anfor­de­run­gen im Zuge von Stark­re­gen­er­eig­nis­sen und städ­ti­scher Ent­wick­lung anzu­pas­sen. Schon im Vor­feld hatte die Ver­wal­tung umfang­rei­che Abstim­mun­gen mit der unte­ren Natur­schutz­be­hörde und dem Gar­ten­amt geführt; dabei wurde ein land­schafts­pfle­ge­ri­scher Begleit­plan mit Auf­la­gen für Ein­griffe in Natur­flä­chen erstellt. Die vor­be­rei­ten­den Kampf­mit­tel­un­ter­su­chun­gen und Rodun­gen wur­den bereits abgeschlossen.

Nach Aus­kunft der Stadt ent­ste­hen keine grö­ße­ren Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen auf der Blan­ckertz­straße, da die Bau­stel­len­ein­rich­tung auf städ­ti­schem Grund erfolgt und die Erreich­bar­keit für Feu­er­wehr, Rettungs‑ sowie Ver­sor­gungs­fahr­zeuge jeder­zeit gewähr­leis­tet bleibt. Die Maß­nahme ist Teil einer Reihe von Bau­pro­jek­ten zur Kanal‑ und Was­ser­in­fra­struk­tur in Düs­sel­dorf; par­al­lel lau­fen etwa umfang­rei­che Kanal‑ und Lei­tungs­ar­bei­ten ent­lang der Ber­gi­schen Land­straße, die sich vor­aus­sicht­lich bis 2029 erstre­cken. Der Stadt­ent­wäs­se­rungs­be­trieb betont, dass das neue Regen­klär­be­cken das anfal­lende Regen­was­ser vor Ein­lei­tung in den Pil­le­bach rei­ni­gen und so die Was­ser­qua­li­tät ver­bes­sern wird. Der Bau erfolgt in offe­ner Bau­weise; das vor­han­dene Stau­vo­lu­men des Regen­rück­hal­te­ka­nals wird dabei als Grund­lage genutzt, um ein effek­ti­ves Rei­ni­gungs­sys­tem zu schaf­fen. Die Bau­kos­ten wur­den zuletzt mit rund einer Mil­lion Euro ver­an­schlagt. Die geplante Bau­zeit beträgt – wie bereits im ursprüng­li­chen Plan – etwa zehn Monate. Nach Fer­tig­stel­lung soll die Anlage einen wich­ti­gen Bei­trag zum Hoch­was­ser­schutz und zur loka­len Was­ser­wirt­schaft leis­ten. Kon­krete Hin­weise der Stadt­ent­wäs­se­rung zu Aus­wir­kun­gen auf den Ver­kehr wäh­rend der Bau­pha­sen wer­den zeit­nah veröffentlicht.

 

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