Basilika St. Margareta öffnet wieder ihre Türen © LB / Olaf Oidtmann

Basi­lika St. Mar­ga­reta öff­net wie­der ihre Türen © LB / Olaf Oidtmann

 

Nach rund einem Jahr inten­si­ver Bau­ar­bei­ten steht die Innen­sa­nie­rung der Basi­lika St. Mar­ga­reta kurz vor dem Abschluss. Mit einer Vor­eröff­nung am 17. und 18. Januar lädt die katho­li­sche Kir­chen­ge­meinde erst­mals wie­der in den frisch restau­rier­ten Kir­chen­raum ein. Die Arbei­ten an einem der bedeu­tends­ten Sakral­bau­ten Düs­sel­dorfs und des Rhein­lands wur­den plan­mä­ßig und inner­halb des vor­ge­se­he­nen Bud­gets von mehr als 2,5 Mil­lio­nen Euro abgeschlossen.

Im Mit­tel­punkt der Sanie­rung stand der denk­mal­ge­rechte Erhalt der his­to­ri­schen Sub­stanz. Wand- und Gewöl­be­flä­chen wur­den gerei­nigt, kon­ser­viert und gesi­chert, Risse im Mau­er­werk instand­ge­setzt. Auch der Mar­mor­bo­den wurde auf­wen­dig auf­ge­ar­bei­tet. Zahl­rei­che Figu­ren, lit­ur­gi­sche Kunst­werke und Aus­stat­tungs­ele­mente aus unter­schied­li­chen Jahr­hun­der­ten sind restau­riert wor­den, um ihren lang­fris­ti­gen Erhalt zu sichern. An Pla­nung und Aus­füh­rung waren zahl­rei­che spe­zia­li­sierte Fach­fir­men betei­ligt, die Bau­lei­tung lag bei Dewey + Blohm-Schrö­der Archi­tek­ten aus Viersen.

Neben der Restau­rie­rung wurde der Kir­chen­raum funk­tio­nal neu geord­net. Der Ein­gangs­be­reich prä­sen­tiert sich nun kla­rer struk­tu­riert und bie­tet neue Infor­ma­ti­ons- und Andachts­flä­chen. Das Tauf­be­cken wurde in den Ein­gangs­be­reich ver­legt und damit wie­der stär­ker in den lit­ur­gi­schen Mit­tel­punkt gerückt. Ein neu gestal­te­ter Opfer­ker­zen­be­reich mit ruß­re­du­zie­ren­der Fil­ter­tech­nik soll künf­tig die Luft­qua­li­tät ver­bes­sern und Abla­ge­run­gen im Kir­chen­raum verringern.

Auch tech­nisch ist die Basi­lika für die Zukunft auf­ge­stellt wor­den. Eine moderne Luft-Was­ser-Wär­me­pumpe ergänzt die Heiz­tech­nik, his­to­ri­sche Lüf­tungs­flü­gel wur­den moto­ri­siert und in eine neue raum­luft­tech­ni­sche Anlage mit Wär­me­rück­ge­win­nung inte­griert. Beleuch­tung, Akus­tik und mediale Aus­stat­tung sind voll­stän­dig erneu­ert wor­den und ermög­li­chen nun fle­xi­ble Nut­zun­gen – sowohl für Got­tes­dienste als auch für kul­tu­relle Veranstaltungen.

Wäh­rend der Bau­zeit blieb das Gemein­de­le­ben mit Über­gangs­lö­sun­gen und Aus­weich­räu­men erhal­ten. Unter­stützt wurde die Sanie­rung unter ande­rem vom Erz­bis­tum Köln und der Bür­ger­stif­tung Ger­ri­cus. Mit dem Abschluss der Arbei­ten sieht sich die Gemeinde gut gerüs­tet: Die Basi­lika St. Mar­ga­reta soll auch in Zukunft geist­li­ches Zen­trum, archi­tek­to­ni­sches Wahr­zei­chen und kul­tu­rel­ler Treff­punkt für den Stadt­teil blei­ben. Die Vor­eröff­nung im Januar bie­tet nun allen Inter­es­sier­ten Gele­gen­heit, sich selbst ein Bild vom erneu­er­ten Innen­raum zu machen.

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