
Taxencaos am Burgplatz © Lokalbüro
Am vergangenen Samstag war die Zufahrt zur Mühlenstraße zu den vorgesehenen Zeiten nicht durch einen Sicherheitsdienst besetzt. Die Stadt hatte dem Lokalbüro in einer früheren Anfrage mitgeteilt, dass diese Kontrolle bis zur Inbetriebnahme der Polleranlage sichergestellt sei.
Aufgrund der fehlenden Absperrung kam es in der Mühlenstraße zu einem sehr hohen Verkehrsaufkommen, da immer wieder Fahrzeuge versuchten, einen Parkplatz zu finden. Zudem fuhren zahlreiche Taxen auf den Halteplatz am Burgplatz auf, obwohl dieser eigentlich kontrolliert werden sollte. Das Lokalbüro konnte zeitweise bis zu 30 Taxen rund um den Burgplatz sowie in der Mühlenstraße zählen. Die Zufahrt zur Kurze Straße war komplett blockiert – ein Rettungswagen hätte hier nicht passieren können.
Zwischenzeitlich hatten die Taxen sogar einen inoffiziellen Halteplatz vor der Mertensgasse eingerichtet, an dem sie auf Fahrgäste warteten.
Das Lokalbüro hat der Stadt hierzu folgende Fragen gestellt:
-
Warum wurden an diesem Tag keine mobilen Absperrungen eingerichtet?
-
Warum griff das Ordnungsamt nicht ein, um das Verkehrschaos am Burgplatz zu unterbinden?
In der Antwort der Stadt wurde jedoch nicht auf die Problematik mit den Taxen eingegangen, und es wurde auch nicht beantwortet, warum das Ordnungsamt nicht eingriff.
Hier die Antwort der Stadt:
„Am vergangenen Wochenende wurde aufgrund der erwarteten hohen Verkehrsbelastung auf den Zufahrten zur Altstadt – insbesondere zu den Parkhäusern am Grabbeplatz und an der Mutter-Ey-Straße – ein Sicherheitsdienst mit der Regulierung des motorisierten Individualverkehrs beauftragt. Zwischenzeitlich fiel die elektronische Auslastungsanzeige des Parkhauses Grabbeplatz aus, wodurch zusätzliche personelle Kapazitäten gebunden wurden. Parallel dazu wurde die Hubpolleranlage ebenfalls durch externe Kräfte überwacht. Aufgrund einer fehlerhaften Einsatzplanung kam es dort jedoch ab etwa 19 Uhr zu einer Unterbesetzung der Spätschicht. Am kommenden Wochenende wird die Hubpolleranlage wieder regulär besetzt sein.“



