Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur und Integration der Landeshauptstadt Düsseldorf, und Dr. Benedikt Mauer, Leiter des Stadtarchiv Düsseldorf, stellten das neue Online-Angebot vor: Ab sofort können Dokumente des historischen Personenstandsregisters, wie hier im Bild, online eingesehen werden © Landeshauptstadt Düsseldorf/ David Young

Miriam Koch, Bei­geord­nete für Kul­tur und Inte­gra­tion der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, und Dr. Bene­dikt Mauer, Lei­ter des Stadt­ar­chiv Düs­sel­dorf, stell­ten das neue Online-Ange­bot vor: Ab sofort kön­nen Doku­mente des his­to­ri­schen Per­so­nen­stands­re­gis­ters, wie hier im Bild, online ein­ge­se­hen wer­den © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/ David Young

 

Das Stadt­ar­chiv Düs­sel­dorf hat mehr als 600.000 his­to­ri­sche Per­so­nen­stand­sur­kun­den digi­tal zugäng­lich gemacht. Über das Por­tal archi­veNRW kön­nen Inter­es­sierte ab sofort online in Geburts‑, Hei­rats- und Ster­be­re­gis­tern recher­chie­ren, die bis ins Jahr 1798 zurück­rei­chen. Die Doku­mente bie­ten wert­volle Ein­bli­cke in die Fami­lien- und Stadt­ge­schichte Düs­sel­dorfs und ergän­zen damit das bereits umfang­rei­che digi­tale Ange­bot des Archivs.

Kul­tur­de­zer­nen­tin Miriam Koch betont die Bedeu­tung des Schritts: Das Per­so­nen­stands­re­gis­ter gehöre zu den am häu­figs­ten genutz­ten Bestän­den des Archivs, mit jähr­lich rund 2.000 Anfra­gen. Die Digi­ta­li­sie­rung ver­bes­sere den Ser­vice deut­lich und trage gleich­zei­tig zum Schutz der emp­find­li­chen Ori­gi­nale bei.

Das Stadt­ar­chiv Düs­sel­dorf bewahrt ins­ge­samt rund 18 Regal­ki­lo­me­ter his­to­ri­scher Unter­la­gen aus sie­ben Jahr­hun­der­ten auf. Beson­ders gefragt sind die Stan­des­amts­re­gis­ter, die nach Ablauf gesetz­li­cher Fris­ten – 110 Jahre für Geburts‑, 80 Jahre für Hei­rats- und 30 Jahre für Ster­be­ein­träge – vom Stan­des­amt an das Archiv abge­ge­ben wer­den. Dort kön­nen sie, sofern keine daten­schutz­re­le­van­ten Nach­träge ent­hal­ten sind, ein­ge­se­hen werden.

Für die Online-Stel­lung wur­den 1,57 Mil­lio­nen Doku­mente digi­ta­li­siert. Aus Daten­schutz­grün­den wurde ein kon­ser­va­ti­ve­rer Frei­ga­be­rah­men gewählt: Online ver­füg­bar sind der­zeit Geburts­ur­kun­den bis 1876, Hei­rats­ur­kun­den bis 1899 und Ster­be­ur­kun­den bis 1938. Ins­ge­samt ste­hen damit 629.364 Urkun­den für die freie Recher­che im Inter­net bereit. Damit ent­fällt der bis­her not­wen­dige Besuch im Stadt­ar­chiv, der bis­lang für die Ein­sicht in die digi­ta­li­sier­ten Scans erfor­der­lich war.

Beson­ders Fami­li­en­for­schende, Behör­den und Erben­er­mitt­ler pro­fi­tie­ren von dem neuen Ange­bot, das eine kom­for­ta­ble Recher­che von zu Hause aus ermöglicht.

Fak­ten im Überblick:

  • Gesamt­be­stand der digi­ta­li­sier­ten Per­so­nen­stand­sur­kun­den: 1.573.942

  • Geburts­ur­kun­den: 448.601

  • Hei­rats­ur­kun­den: 261.055

  • Ster­be­ur­kun­den: 864.286

  • Davon online ein­seh­bar: 629.364 Urkun­den ab 1798

Die digi­ta­li­sier­ten Bestände sind über das Por­tal archi­veNRW auf den Sei­ten des Stadt­ar­chivs Düs­sel­dorf abrufbar.

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