Am Freitagmorgen ist es am Flughafen Düsseldorf zu einer Störung der IT-Infrastruktur gekommen. Infolge dessen kam es beim Check-in zu Verzögerungen, wodurch einige Reisende ihre geplanten Flüge nicht antreten konnten. Nach Angaben des Airports ist das Problem inzwischen vollständig behoben.
Nach Auskunft des Flughafens traten die Schwierigkeiten in den frühen Morgenstunden auf und beeinträchtigten insbesondere die Abfertigungsprozesse der Fluggesellschaften. Ursache waren laut einem Flughafensprecher Probleme bei der externen Datenübertragung, die von den Airlines für ihre Abläufe genutzt wird. Dies erklärte der Sprecher gegenüber der Rheinischen Post.
Durch die Einschränkungen beim Check-in kam es vereinzelt dazu, dass Fluggäste ihre Maschinen verpassten. Zunächst war davon ausgegangen worden, dass nur einzelne Airlines betroffen seien. Im Laufe des Vormittags stellte sich jedoch heraus, dass die Störung Auswirkungen auf alle Fluggesellschaften hatte, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß.
Gegen 12.40 Uhr meldete der Flughafen-IT-Dienstleister Sita die vollständige Wiederherstellung der Systeme. In einer Stellungnahme teilte das Unternehmen mit, dass es am Morgen des 9. Januar 2026 zu einer Unterbrechung der Konnektivität gekommen sei, die einzelne Check-in-Dienste beeinträchtigte. Mittlerweile funktionierten alle Anwendungen wieder ohne Einschränkungen.
Probleme traten sowohl an den Check-in-Schaltern als auch an den Self-Bag-Drop-Automaten auf. Teilweise mussten Abfertigung und Gepäckaufgabe bei einigen Airlines manuell durchgeführt werden. Dadurch verlängerten sich die Wartezeiten. Nach Angaben des Flughafens verlief die Situation in den Terminals dennoch ruhig. Mitarbeitende der Airlines sowie des Terminalmanagements informierten die Passagiere vor Ort, zusätzlich erfolgten regelmäßige Durchsagen.
Die IT-Systeme des Flughafens selbst waren von der Störung nicht betroffen. Sicherheitskontrollen blieben geöffnet, und der Flugbetrieb wurde grundsätzlich fortgeführt.



