
Symbolbild Rheinufertunnel Ein und Ausfahrt an der Tonhalle © Lokalbüro
Autofahrerinnen und Autofahrer in Düsseldorf müssen sich im Frühjahr auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Der Rheinufertunnel wird für mehrere Wochen vollständig geschlossen. Die Stadt hat nun den zeitlichen Ablauf der Arbeiten konkretisiert und weitere Details genannt.
Vorgesehen ist, den Tunnel im April in beiden Fahrtrichtungen für rund vier Wochen für den Verkehr zu sperren. Damit fällt ein Teil der Bauzeit in die Osterferien, was die Auswirkungen auf den Berufsverkehr zumindest abmildern soll. Nach Abschluss der eigentlichen Arbeiten werden weitere etwa zwei Wochen benötigt, um die Baustelle vollständig zurückzubauen und die angrenzenden Bereiche, darunter die Promenade, wieder freizugeben. Insgesamt rechnet die Stadt mit einer Fertigstellung im Mai.
Hintergrund der Maßnahme sind umfangreiche technische Arbeiten im Tunnel. Sie machen eine vollständige Sperrung erforderlich, da die Eingriffe nicht unter laufendem Verkehr umgesetzt werden können. Für den Verkehr bedeutet dies eine erneute Belastungsprobe, da der Rheinufertunnel zu den wichtigsten innerstädtischen Verkehrsachsen zählt.
Inzwischen steht auch fest, dass die Kosten für das Projekt höher ausfallen als ursprünglich geplant. Statt der zunächst veranschlagten 3,3 Millionen Euro werden nun rund 4,6 Millionen Euro angesetzt. Über die zusätzlichen Mittel muss noch politisch entschieden werden.
Um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten, hat die Stadt die zeitliche Abfolge mehrerer Bauprojekte angepasst. Größere Einschränkungen auf anderen wichtigen Rheinquerungen sollen nicht parallel zur Tunnelsperrung stattfinden. So ist vorgesehen, die geplante einspurige Verkehrsführung auf der Theodor-Heuss-Brücke erst nach Abschluss der Arbeiten im Rheinufertunnel umzusetzen.
Trotz dieser Maßnahmen ist während der Sperrung mit Umleitungen und längeren Fahrzeiten zu rechnen, insbesondere im Innenstadtbereich und in Richtung Hafen. Die Stadt kündigt an, rechtzeitig über alternative Routen zu informieren.


