Sym­bol­bild Poli­zei Düs­sel­dorf © Lokalbüro

 

Ein­satz­zeit: Mon­tag, 12. Januar 2026, 23:50 Uhr

In der Nacht von Mon­tag auf Diens­tag nah­men Poli­zei­be­amte zwei Män­ner fest. Sie ste­hen im Ver­dacht, in meh­rere Lager­räume in Düs­sel­dorf-Holt­hau­sen ein­ge­bro­chen zu sein. Die Beam­ten stell­ten eine große Menge mut­maß­li­cher Tat­beute sicher. Ein drit­ter Tat­ver­däch­ti­ger ist iden­ti­fi­ziert, jedoch bis­lang flüchtig.

Kurz vor Mit­ter­nacht ent­sandte die Düs­sel­dor­fer Leit­stelle Poli­zei­kräfte der Wache Wers­ten zur Reis­hol­zer Werft­straße 76 in Holt­hau­sen. Zuvor hatte ein Mit­ar­bei­ter eines Sicher­heits­diens­tes den Not­ruf gewählt, nach­dem er offen­bar Ein­bre­cher in den dor­ti­gen Self-Sto­rage-Lager­räu­men ent­deckt hatte, die anschlie­ßend flüchteten.

In unmit­tel­ba­rer Tat­ort­nähe fie­len zivi­len Poli­zei­be­am­ten zwei Män­ner auf, die ihre Ober­be­klei­dung wech­sel­ten und diese offen­bar in einem Müll­ei­mer ent­sor­gen woll­ten. Zudem waren sie trotz der win­ter­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren stark ver­schwitzt und tru­gen ver­schmutzte sowie durch­nässte Kleidung.

Die Beam­ten kon­trol­lier­ten die bei­den Män­ner. Es han­delt sich um einen 20-jäh­ri­gen Rumä­nen sowie einen 18-Jäh­ri­gen mit bis­lang unbe­kann­ter Staats­an­ge­hö­rig­keit. In einer ers­ten Ver­neh­mung gestan­den sie, gemein­sam mit einem wei­te­ren Tat­ver­däch­ti­gen in das Gebäude mit den Lager­räu­men ein­ge­drun­gen zu sein und meh­rere Gegen­stände über einen Auf­zug abtrans­por­tiert zu haben. Der dritte Kom­plize, der inzwi­schen iden­ti­fi­ziert wer­den konnte, sei mit einem Trans­por­ter geflüchtet.

Bei der anschlie­ßen­den Tat­ort­be­ge­hung stell­ten die Ein­satz­kräfte meh­rere auf­ge­bro­chene Lager­räume fest. Im Auf­zug des Gebäu­des befan­den sich unter ande­rem Fahr­rä­der, Werk­zeuge und Elek­tro­ge­räte, die offen­bar zum Abtrans­port bereit­ge­stellt wor­den waren.

Die bei­den Tat­ver­däch­ti­gen wur­den fest­ge­nom­men und wer­den noch heute einem Haft­rich­ter vor­ge­führt. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an.