
Mehr als 40 Vertreterinnen und Vertreter des Konsularischen Korps sowie ihre Begleitungen kamen am Donnerstag, 15. Januar 2026, zum Neujahrsempfang von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller in den Jan-Wellem-Saal des Düsseldorfer Rathauses. © Stadt Düsseldorf/Claus Langer
Mehr als 40 Vertreterinnen und Vertreter des Konsularischen Korps sowie ihre Begleitungen sind am Donnerstag, 15. Januar 2026, zum Neujahrsempfang von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller im Jan-Wellem-Saal des Rathauses zusammengekommen. Angeführt wurde das Korps vom Doyen in Nordrhein-Westfalen, Dr. Dan Moraru, Generalkonsul der Republik Rumänien. In Düsseldorf sind derzeit 42 konsularische Vertretungen ansässig, zahlreiche Gäste nahmen erstmals an einem Empfang im Rathaus teil.
Der Oberbürgermeister bezeichnete den Empfang als festen Bestandteil des Jahresauftakts und betonte die internationale Bedeutung der Landeshauptstadt. Die konsularischen Vertretungen leisteten einen wichtigen Beitrag zu Düsseldorfs weltweiten Beziehungen.
In seiner Ansprache ging Dr. Keller auf aktuelle geopolitische Herausforderungen ein und erinnerte an Konrad Adenauer, der Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder in die internationale Gemeinschaft geführt habe. Dessen Mahnung, Frieden müsse durch Taten gesichert werden, sei heute aktueller denn je. Zugleich unterstrich Keller den Anspruch der Städte, auch außenpolitisch Haltung zu zeigen, und verwies auf Düsseldorfs Angebot, verletzte Kinder aus Gaza und Israel aufzunehmen.
Ein weiterer Fokus lag auf den internationalen Partnerschaften der Stadt. 2026 feiert Nordrhein-Westfalen sein 80-jähriges Bestehen. Das zehnjährige Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Palermo wird mit kulturellen Projekten begangen. Die Solidarität mit der ukrainischen Partnerstadt Czernowitz zeige sich in umfangreichen Hilfsleistungen seit 2022.
Besonders hob der Oberbürgermeister die Beziehungen zur israelischen Partnerstadt Haifa hervor. Er bekräftigte das Engagement Düsseldorfs gegen Antisemitismus und verwies auf die Bewerbung um eine Dependance der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.
Abschließend betonte Dr. Keller die Bedeutung von Dialog, Zusammenhalt und internationaler Zusammenarbeit für ein friedliches Miteinander in Düsseldorf.

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