Dr. Rein­hold Hahl­hege, Franz-Josef Sie­pen­ko­then ind der Mitte Ernst Meu­ser © Lokalbüro

 

Anläss­lich sei­nes 99. Geburts­tags gra­tu­lier­ten die Düs­sel­dor­fer Jon­ges ihrem lang­jäh­ri­gen Ehren­mit­glied Ernst Meu­ser herz­lich. Die Glück­wün­sche über­brach­ten Baas Dr. Rein­hold Hahl­hege sowie Franz-Josef Sie­pen­ko­then im per­sön­li­chen Rah­men und in Anwe­sen­heit sei­nes Soh­nes und sei­ner Schwie­ger­toch­ter. Der Jubi­lar zählt zu den ältes­ten Mit­glie­dern des tra­di­ti­ons­rei­chen Hei­mat­ver­eins und ist den Düs­sel­dor­fer Jon­ges seit vie­len Jahr­zehn­ten eng verbunden.

Ernst Meu­ser ist seit meh­re­ren Gene­ra­tio­nen mit den Jon­ges ver­bun­den. Der Ver­ein wür­digt lang­jäh­rige Treue und her­aus­ra­gen­des Enga­ge­ment regel­mä­ßig durch Ehren­na­deln und Medail­len – Aus­zeich­nun­gen, die Meu­ser im Laufe sei­nes Lebens mehr­fach erhal­ten hat. Bereits im Jahr 1971 wurde ihm für 50-jäh­rige Zuge­hö­rig­keit die Gol­dene Ehren­na­del ver­lie­hen. Spä­ter folgte die Herzog-Wilhelm‑I.-von-Berg-Medaille für 60 Jahre Mit­glied­schaft. In Aner­ken­nung sei­ner beson­de­ren Ver­dienste erhielt er im Jahr 2011 zudem die Bril­lant­na­del, eine der höchs­ten Aus­zeich­nun­gen des Ver­eins. Sie wird aus­schließ­lich an Hei­mat­freunde ver­lie­hen, die sich in außer­ge­wöhn­li­cher Weise um die Düs­sel­dor­fer Jon­ges ver­dient gemacht haben.

Die Bril­lant­na­del ist als höchste Ehrung für lang­jäh­rige Vor­stands­ar­beit vor­ge­se­hen. Sie wird nur an Hei­mat­freunde ver­lie­hen, die dem geschäfts­füh­ren­den Vor­stand über einen Zeit­raum von min­des­tens zehn Jah­ren ange­hört und sich in beson­de­rem Maße um das Ver­eins­le­ben ver­dient gemacht haben. Nach dem Tod des jewei­li­gen Trä­gers wird die Nadel wie­der in den Bestand des Ver­eins zurückgeführt.

Neben sei­ner lang­jäh­ri­gen Mit­glied­schaft hat sich Ernst Meu­ser ins­be­son­dere durch sein jour­na­lis­ti­sches und orga­ni­sa­to­ri­sches Enga­ge­ment aus­ge­zeich­net. Über viele Jahr­zehnte war er als Pres­se­spre­cher tätig und beglei­tete sowie doku­men­tierte zahl­rei­che lokale Ereig­nisse und Ent­wick­lun­gen inner­halb des Ver­eins. Sein Wir­ken fand sowohl inner­halb der Jon­ges als auch in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung stets große Anerkennung.

Im Rah­men der per­sön­li­chen Gra­tu­la­tion wür­dig­ten Dr. Rein­hold Hahl­hege und Franz-Josef Sie­pen­ko­then auch Meu­sers nach­hal­ti­ges Enga­ge­ment für die Pflege hei­mat­li­cher Tra­di­tio­nen sowie sei­nen Bei­trag zur gesell­schaft­li­chen Bedeu­tung des Ver­eins­le­bens in Düs­sel­dorf. Ernst Meu­ser ist und bleibt – trotz sei­nes hohen Alters – eine hoch ange­se­hene Per­sön­lich­keit im Kreis der Heimatfreunde.

Da sein Geburts­tag in die Kar­ne­vals­zeit fällt, durfte auch ein när­ri­sches Zei­chen der Ver­bun­den­heit nicht feh­len: Ernst Meu­ser erhielt selbst­ver­ständ­lich den dies­jäh­ri­gen Kar­ne­vals­or­den der Düs­sel­dor­fer Jon­ges, der ihm mit herz­li­chen Glück­wün­schen über­reicht wurde.