Seite auswählen

Gerresheim: Tod einer grünen Ecke

kahl-mit-bagger

Alle Bäume sind umge­hauen, mit einem Trak­tor wird die Erde auf­ge­wir­belt und umge­pflügt      Fotos: LOKALBÜRO

Patri­zia — die wis­sen, wie man sich beliebt macht!
Die Kreu­zung Heye- Ecke Torf­bruch­straße – bis­lang keine sehr schöne aber immer­hin eine der grüns­ten Ecken im Stra­ßen­bild Ger­res­heims. Bis die Baum­kil­ler-Kom­man­dos der Ent­wick­ler für’s Glas­ma­cher-Vier­tel kamen…

War das nötig?kahl-ri-bahnhof
Los ging es bereits am Diens­tag ver­gan­ge­ner Woche. Da fie­len die ers­ten mäch­ti­gen und schö­nen Bäume an der Ecke. Einst beschat­te­ten sie den Park­platz. Und das Grün, das den Stra­ßen­raum ein­grenzte, wurde auch weg­ge­hauen. War das nötig? Hätte nicht der ein oder andere Baum oder Busch erhal­ten wer­den kön­nen? Zu spät.

 

kahl-schildVer­störte Lebewesen
Geblie­ben ist nack­ter, stau­bi­ger Boden. Holz­sta­pel, dazwi­schen Amseln, Mei­sen und Kanin­chen – ver­störte Vie­cher, die nicht mehr wis­sen, wohin. 

Davor ein gro­ßen Schild, auf dem steht: Patri­zia — Werte entscheiden

Lokal­büro stellt fest: Das sind nicht unsere Werte!

 

 

es-war-einmal

PS: So sah es dort ein­mal aus…

 

 

 

1 Kommentar

  1. TwingoSen

    Vier­zig Jahre mei­nes Berufs­le­bens habe ich für die “Ger­res­hei­mer” gear­bei­tet, einige Jahre lag mein Büro auch direkt im dama­li­gen Werk der Glas­hütte. Zusam­men mit vie­len vie­len Gerresheimern“trauerte ich nach der Schlie­ßung um den Stand­ort und das wurde mit den Jah­ren noch ver­stärkt durch den Anblick des Kahl­schlags nach der Schlei­fung der Bebau­ung. Patri­zia, so hört man, hat wohl kaum noch Inter­esse an den ursprüng­li­chen Plä­nen für ein neues Wohn­vier­tel; deren Inter­esse dürfte eher an der stän­di­gen Ver­stei­ge­rung des Rie­sen­grund­stü­ckes liegen. 

    Warum man die­sen klei­nen Wald abge­holzt hat erschließt sich mir auch nicht. Es wäre schon sinn­voll gewe­sen wenn Sie den Grund dafür in Erfah­rung gebracht und uns Lesern mit­ge­teilt hät­ten. Auch wäre es m.E. ange­bracht gewe­sen sich in die­sem Zusam­men­hang ein­mal mit der Frage “behörd­lich erlaubt” oder “bei Nacht und Nebel gesche­hen“ zu beschäf­ti­gen, mei­nes Wis­sens kann man hier­zu­lande eine sol­che Aktion nicht unge­straft durch­füh­ren wenn keine Not­wen­dig­keit ange­zeigt gewe­sen wäre? Oder sollte das tat­säch­lich ein Zei­chen dafür gewe­sen sein “dass es jetzt nach all den Jah­ren end­lich los geht mit den Bauplänen?
    Sorry, Leute – Eure Mel­dung ist schon wich­tig . Aber Euer Lamento über das Tier­wohl genügt hier nicht.

    Gruß vom TwingoSen

    Antworten

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Düsseldorf im Postfach

Die wichtigsten Meldungen aus Düsseldorf direkt in Ihr Postfach.

Newsletter

Kostenlos · jederzeit abbestellbar

Archiv

Internet-Partner