Inge­wahrsam­nah­men — Iden­ti­täts­fest­stel­lun­gen — Platz­ver­weise — Anzeigen
Nur durch starke Poli­zei­kräfte konn­ten jugend­li­che Ran­da­lie­rer in der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag in der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt zur Räson gebracht wer­den. Die Beam­tin­nen und Beam­ten stell­ten von 63 Per­so­nen die Per­so­na­lien fest und erstat­te­ten neun Anzei­gen wegen Wider­stan­des gegen Voll­stre­ckungs­be­amte und Belei­di­gung. Alle Per­so­nen wur­den nach Abschluss der poli­zei­li­chen Maß­nah­men wie­der entlassen.

Anläss­lich einer gemel­de­ten Schlä­ge­rei gegen 21.20 Uhr auf der Neu­straße wurde die ein­tref­fende Prä­senz­streife der Poli­zei­in­spek­tion Mitte von einer Gruppe von zunächst 20 Jugend­li­chen umringt und ver­bal ange­gan­gen. Sofort her­bei­ge­ru­fene Ver­stär­kungs­kräfte konn­ten die Stö­rer von den übri­gen Alt­stadt­gäs­ten tren­nen. Nach kur­zer Zeit erschie­nen immer mehr “Unter­stüt­zer” und beschäf­tig­ten die Ein­satz­kräfte, indem sie die auf­ge­baute Absper­rung durch­bre­chen woll­ten. Ins­ge­samt wur­den von 63 Per­so­nen im Alter von 15 — 22 Jah­ren die Per­so­na­lien fest­ge­stellt. Die Jugend­li­chen hat­ten über­wie­gend die deut­sche Staats­bür­ger­schaft. Ihnen wur­den im Anschluss Platz­ver­weise aus­ge­spro­chen, ver­ein­zelt wur­den sie auch Erzie­hungs­be­rech­tig­ten über­ge­ben. Ins­ge­samt waren knapp 70 Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten an dem Ein­satz beteiligt.