80 Ein­sätze zur Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung am Wochenende/Hohes Besu­cher­auf­kom­men in Alt­stadt und Innenstadt

Die Mit­ar­bei­ter des Ord­nungs- und Ser­vice­diens­tes der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf (OSD) muss­ten von Frei­tag, 27. Novem­ber, bis Sonn­tag, 29. Novem­ber, 80 Hin­wei­sen auf Ver­stöße gegen die Coro­na­schutz­ver­ord­nung nach­ge­hen. Auch die seit Mon­tag, 2. Novem­ber, gel­tende Ein­stel­lung des Gas­tro­no­mie­be­triebs wurde kon­trol­liert. 79 Men­schen wur­den in den Mas­ken­pflicht-Gebie­ten hin­sicht­lich der Pflicht zum Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­ckung belehrt. Vier Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren muss­ten auf­grund von Ver­stö­ßen gegen die Pflicht zum Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­ckung ein­ge­lei­tet werden.

Frei­tag, 27. November
Im Zuge der Kon­trolle eines Cafés in Pem­pel­fort tra­fen Mit­ar­bei­ter des OSD meh­rere Gäste an, die beim Ein­tref­fen der Dienst­kräfte ver­such­ten zu flie­hen. Im Café war der Fern­se­her ein­ge­schal­tet, und auf den Tischen befan­den sich Getränke. Die OSD-Dienst­kräfte schlos­sen und ver­sie­gel­ten den Betrieb. Ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wurde eingeleitet.

Sams­tag, 28. November
In Pem­pel­fort lös­ten Dienst­kräfte des OSD zusam­men mit der Lan­des­po­li­zei eine Party auf. Neun Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

Alle wei­te­ren Ein­sätze mit Corona-Bezug konn­ten ohne Ein­lei­tung von Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren abge­schlos­sen wer­den. Es musste jedoch fest­ge­stellt wer­den, dass der Besu­cher­an­drang in Tei­len der Innen­stadt und der Alt­stadt zeit­weise sehr groß war, sodass von den Besu­chern nicht immer die Vor­ga­ben der Coro­na­schutz­ver­ord­nung ein­ge­hal­ten wer­den konnten.

Sonn­tag, 29. November
Bei der OSD-Kon­trolle eines Cafés in Rath wur­den vor und neben dem Betrieb 15 bis 20 Men­schen ange­trof­fen. Die OSD-Mit­ar­bei­ter belehr­ten die Anwe­sen­den und for­der­ten dazu auf, sich min­des­tens 50 Meter vom Café zu ent­fer­nen. Der Café-Mit­ar­bei­ter wurde zudem dazu auf­ge­for­dert, seine Kun­den künf­tig auf die Ein­hal­tung des Abstan­des rund um sei­nen Betrieb hin­zu­wei­sen und die­sen umzu­set­zen. Gegen eine Per­son wurde 15 Minu­ten nach dem Ein­satz ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet, da sich der Betrof­fene trotz vor­he­ri­ger Beleh­rung wie­der in unmit­tel­ba­rer Nähe des zuvor über­prüf­ten Cafés aufhielt.

In Flin­gern wurde eine mut­maß­li­che Party mit 15 Gäs­ten auf­ge­löst. Der Ver­ant­wort­li­che gab an, es han­dele sich um ein geschäft­li­ches Mee­ting. Die Ein­lei­tung eines Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wird geprüft.

OSD-Ein­satz­zah­len
Ins­ge­samt ver­zeich­nete der OSD von Frei­tag 27. Novem­ber, bis Sonn­tag, 29. Novem­ber, 208 Ein­sätze, von denen 80 im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung stan­den. Die Gesamt­zahl der qua­li­fi­zier­ten Gesamt­ein­sätze des OSD seit dem 18. März 2020 bezif­fert sich auf 15.644, von denen 7.935 Bezug zur Umset­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung hat­ten. 61 Anrufe zum Thema gin­gen bei der Leit­stelle des OSD ein. Die Gesamt­zahl der zum Thema “Corona” seit dem 18. März 2020 in der Leit­stelle ein­ge­gan­ge­nen Anrufe beläuft sich auf 11.424.