57 Pro­zent der Geimpf­ten haben eine Auf­fri­schungs­imp­fung erhalten

In der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf läuft die Boos­ter-Kam­pa­gne für Coro­na­schutz­imp­fun­gen erfolg­reich: 57 Pro­zent der geimpf­ten Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fer haben bereits eine Auf­fri­schungs­imp­fung erhal­ten, lan­des­weit sind es in Nord­rhein-West­fa­len ledig­lich 46 Pro­zent. Die Lan­des­haupt­stadt liegt mit ihrer Boos­ter-Impf­quote auch vor allen ande­ren Bun­des­län­dern: Mit Stand Mitt­woch, 12. Januar, bil­det laut Bun­des­mi­nis­te­rium für Gesund­heit und Robert-Koch-Insti­tut das Saar­land mit 52 Pro­zent Geimpf­ten mit Auf­fri­schungs­im­pung die Spitze, gefolgt von Nie­der­sach­sen (48 Pro­zent) sowie Bre­men und Schles­wig Hol­stein (jeweils 47 Pro­zent). Dies haben Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler und Stadt­di­rek­tor und Kri­sen­stabs­lei­ter Burk­hard Hint­z­sche am Don­ners­tag, 13. Januar, in der wöchent­li­chen Pres­se­kon­fe­renz zur aktu­el­len Lage Düs­sel­dorfs in der Corona-Pan­de­mie bekannt gegeben.

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler: “Die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf ist mit bereits 57 Pro­zent Geimpf­ten mit Auf­fri­schungs­imp­fung in der Boos­ter-Kam­pa­gne sehr erfolg­reich. Düs­sel­dorf liegt elf Pro­zent­punkte über dem Lan­des­durch­schnitt und auch über den Boos­ter-Impf­quo­ten aller ande­ren Bun­des­län­der. Wir wer­den in unse­rem Bemü­hun­gen um ein mög­lichst hohes Schutz­ni­veau nicht nach­las­sen, und ich möchte alle Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fer ermu­ti­gen, das Impf­an­ge­bot wahr­zu­neh­men und sich boos­tern zu lassen.”

Stadt­di­rek­tor und Kri­sen­stabs­leis­ter Burk­hard Hint­z­sche: “Mit den städ­ti­schen Impf­stel­len und dem Impf­mo­bil, die rund jede vierte Auf­fri­schungs­imp­fung in der Lan­des­haupt­stadt durch­ge­führt haben, leis­ten wir einen wich­ti­gen Bei­trag zur Ver­sor­gung mit Coro­na­schutz­imp­fun­gen. Bund und Land haben die Finan­zie­rung der kom­mu­na­len Impf­stel­len bis zum Ende des Jah­res in Aus­sicht gestellt. Das gibt uns Pla­nungs­si­cher­heit und ermög­licht, den Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fern auch wei­ter­hin ein umfas­sen­des Impf­an­ge­bot unter­brei­ten zu können.”

Bis ein­schließ­lich Diens­tag, 11. Januar 2022, sind ins­ge­samt 285.075 Düs­se­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fer mit Auf­fri­schungs­imp­fun­gen ver­sorgt wor­den, davon 73.337 durch die städ­ti­schen Impf­an­ge­bote im Impf­zen­trum 2.0 am Haupt­bahn­hof, in der Impf­stelle im U‑Bahnhof Hein­rich-Heine-Allee sowie durch das Impf­mo­bil. Auch wei­ter­hin sind Erst‑, Zweit- und Auf­fri­schungs­imp­fun­gen mög­lich. Bund und Län­der haben die Kos­ten­über­nahme der kom­mu­na­len Impf­stel­len bis zum Jah­res­ende in Aus­sicht gestellt.

Auf­fri­schungs­imp­fun­gen wer­den durch die städ­ti­schen Impf­an­ge­bote allen Per­so­nen ab 18 Jah­ren ab dem voll­ende­ten drit­ten Monat nach Abschluss der Grund­im­mu­ni­sie­rung ange­bo­ten. Ebenso wie Auf­fri­schungs­imp­fun­gen von 12- bis 17-Jäh­ri­gen – dabei ist jedoch ein ärzt­li­ches Auf­klä­rungs­ge­spräch mit den Jugend­li­chen bezie­hungs­weise deren Sor­ge­be­rech­tig­ten zwin­gend notwendig.
Geimpfte mit Auf­fri­schungs­imp­fung erfül­len durch die seit heute, Don­ners­tag, 13. Januar, gül­tige Coro­na­schutz­ver­ord­nung des Lan­des die soge­nannte 2G-plus-Rege­lung. Das bedeu­tet, dass zum Bei­spiel gas­tro­no­mi­sche Ein­rich­tun­gen, Fit­ness­stu­dios, Sport­hal­len, Schwimm­bä­der und Sau­nen ohne Vor­lage eines tages­ak­tu­el­len Test­zer­ti­fi­kats von Geimpf­ten mit Auf­fri­schungs­imp­fung besucht wer­den können.

Imp­fung ohne Termin
Das Impf­zen­trum 2.0 am Haupt­bahn­hof hat mon­tags, diens­tags, mitt­wochs, frei­tags und sams­tags von 10 bis 18 Uhr sowie don­ners­tags von 8 bis 22 Uhr geöff­net. Die Impf­stelle am U‑Bahnhof Hein­rich-Heine-Allee ist mon­tags bis frei­tags von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Das Impf­mo­bil ist auch in der kom­men­den Woche im Stadt­ge­biet unter­wegs, jeweils von 10 bis 17.30 Uhr: Am Mon­tag, 17. Januar, steht das Impf­mo­bil an der Kir­che St. Ursula, Mar­ga­re­ten­straße 5, und am Diens­tag, 18. Januar, an der katho­li­schen Kir­chen­ge­meinde Hei­lige Drei­fal­tig­keit, Jüli­cher Straße 50. Am Mitt­woch, 19. Januar, wird die Lieb­frau­en­kir­che, Acker­straße 209a, ange­fah­ren. Don­ners­tag, 20. Januar, steht das Impf­mo­bil an der St. Josef­kir­che, Josefs­platz 12, und am Frei­tag, 21. Januar, an der Kir­che St. Suit­ber­tus, Suit­ber­tus-Stifts­platz 6.

Eine Vorab-Anmel­dung ist nicht nötig, es wird ledig­lich ein Per­so­nal­aus­weis benö­tigt. Wer einen Impf­aus­weis besitzt, sollte die­sen eben­falls mit­brin­gen. Es wer­den Erst‑, Zweit- und Auf­fri­schungs­imp­fun­gen durch­ge­führt, dabei wer­den — sofern ver­füg­bar — alle aktu­ell zuge­las­se­nen Impf­stoffe ange­bo­ten. Men­schen, die eine Zweit- oder Auf­fri­schungs­imp­fung haben wol­len, soll­ten den Nach­weis der bis­he­ri­gen Impfung(en) mit sich füh­ren und den vor­ge­ge­be­nen Zeit­raum für die Fol­ge­imp­fung ein­hal­ten. Für Rück­fra­gen steht das geschulte Per­so­nal vor Ort zur Verfügung.