Dr. Michael Rau­ter­kus (l.), Bei­geord­ne­ter für Digi­ta­li­sie­rung und Bür­ger­ser­vice, mit Harald Wehle, Lei­ter des Amtes für Ein­woh­ner­we­sen, bei der Ein­füh­rung der neuen ser­vice­ori­en­tier­ten Buchungs- und Auf­ruf-Soft­ware TEVIS im Straßenverkehrsamt,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Melanie Zanin

 

Ver­bes­se­rung der Ter­min­bu­chun­gen im Bürgerservice/Neues Sys­tem erleich­tert und beschleu­nigt Abläufe

Die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf ver­bes­sert wei­ter ihren digi­ta­len Ser­vice: Im Stra­ßen­ver­kehrs­amt wird die ver­al­tete Online-Ter­min­ver­ein­ba­rung auf die neue ser­vice­ori­en­tierte Buchungs- und Auf­ruf-Soft­ware TEVIS umgestellt.

Das Stra­ßen­ver­kehrs­amt — mit der Zulas­sungs­stelle und der Fahr­erlaub­nis­be­hörde — nimmt diese Umstel­lung als Pilot-Bereich vor. Buchun­gen über das bis­he­rige Sys­tem waren noch für den Ter­min­zeit­raum bis Frei­tag, 25. Februar, mög­lich. Ab sofort erfolgt die Buchung der Ter­mine über TEVIS für den Zeit­raum ab Mon­tag, 28. Februar.

Die neue Ter­min­bu­chung ist wie bis­her über die Inter­net­seite des Stra­ßen­ver­kehrs­am­tes oder über termine.duesseldorf.de auf­ruf­bar und zeigt sich in einem leicht ange­pass­ten Lay­out, das selbst­er­klä­rend und intui­tiv ist und die Ori­en­tie­rung bei Online-Ter­min­bu­chun­gen noch­mals vereinfacht.

Damit die Umstel­lungs­phase für Kund­schaft und Mit­ar­bei­tende im Stra­ßen­ver­kehrs­amt so stö­rungs­frei wie mög­lich abläuft, sind vor Ort alle Kräfte ent­spre­chend unter­wie­sen und hel­fen bei Fra­gen gerne weiter.

“Mehr und bes­sere digi­tale Ange­bote für die Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fer sind Kern­ele­mente unse­rer digi­ta­len Stra­te­gie. Kon­ti­nu­ier­lich arbei­ten wir daran, unsere digi­ta­len Ange­bote im Bür­ger­ser­vice aus­zu­bauen. Nach dem digi­ta­len Trau­ka­len­der des Stan­des­amts folgt heute der nächste Schritt. Die neue Ter­min­ver­ein­ba­rung im Stra­ßen­ver­kehrs­amt wird kom­for­ta­bler, fle­xi­bler und nut­zer­freund­li­cher, mit vie­len wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen für den Ter­min im Amt”, freut sich Dr. Michael Rau­ter­kus, Bei­geord­ne­ter für Digi­ta­li­sie­rung und Bür­ger­ser­vice, über den Start des neuen Diens­tes. Nach einer Test­phase soll die neue Online-Ter­min­bu­chung der Firma Kom­mu­nix (TEVIS) zukünf­tig auch in ande­ren Berei­chen der Ver­wal­tung ein­ge­führt werden.

Vor­teile und Funk­ti­ons­weise des neuen Systems
Auf not­wen­dige Unter­la­gen wird bei der Ter­min­bu­chung deut­lich hin­ge­wie­sen und für die Antrag­stel­lung benö­tigte Vor­dru­cke wer­den unmit­tel­bar wäh­rend des Vor­gangs zur Ver­fü­gung gestellt. Nach Reser­vie­rung eines Ter­mins wird eine Bestä­ti­gungs-Mail zuge­sandt. Nach der Bestä­ti­gung mit­tels eines gene­rier­ten Links erfolgt die Zusen­dung einer Ter­min­be­stä­ti­gung, gemein­sam mit einem QR-Code und einer Terminkennung.

In der Ter­min­be­stä­ti­gung per E‑Mail sind noch­mals alle Anga­ben zu Ter­min, benö­tig­ten Unter­la­gen und For­mu­lar-Links auf­ge­führt. Sollte der Ter­min nicht wahr­ge­nom­men wer­den kön­nen, besteht hier zudem die Mög­lich­keit, den vor­her gebuch­ten Ter­min zu ver­schie­ben oder abzusagen.

Mit dem QR-Code kön­nen sich die Kun­den dann an den Anmel­de­ter­mi­nals vor Ort bereits zehn Minu­ten vor Ter­min­be­ginn regis­trie­ren. Dies hat den Vor­teil, dass die Kun­den bei freien Kapa­zi­tä­ten schon vor dem gebuch­ten Zeit­fens­ter bedient wer­den kön­nen. Der Auf­ruf zum Ter­min erfolgt wie bis­her mit­tels einer War­te­num­mer, die mit der sechs­stel­li­gen Ter­min­ken­nung über­ein­stimmt. Über die Regis­trie­rung und den mög­li­chen frü­he­ren Auf­ruf kön­nen War­te­zei­ten ver­mie­den und Vor­gänge schnel­ler abge­wi­ckelt werden.

Im Bereich der Fahr­erlaub­nis sind zusätz­lich spon­tane Ter­mine zur Abho­lung von Füh­rer­schei­nen mög­lich. Dazu kön­nen am Anmel­de­ter­mi­nal Tickets gezo­gen wer­den. Mit die­sem Ticket wer­den die Kun­den auto­ma­tisch ein­ge­bucht und kön­nen das Anlie­gen zeit­nah erle­di­gen. Dar­über hin­aus besteht für Per­so­nen, die die digi­tale Ter­min­bu­chung nicht nut­zen kön­nen oder wol­len, natür­lich wei­ter­hin die Mög­lich­keit, Ter­mine tele­fo­nisch zu buchen.

Die Lan­des­haupt­stadt wird die­ses neue Sys­tem im Jahr 2022 nach und nach in den Publi­kum­s­äm­tern ein­füh­ren, ins­be­son­dere den Bür­ger­bü­ros, und erleich­tert so deut­lich die Ter­min­bu­chung. Wei­tere Ser­vices wie ein soge­nann­ter “Ter­mi­na­gent” sind eben­falls in Pla­nung. Hier­bei kön­nen dann auch Wunsch­ter­mine ange­ge­ben wer­den. Ins­ge­samt führt die zuneh­mende Digi­ta­li­sie­rung so zu einer erheb­li­chen Ver­ein­fa­chung der Buchung und Wahr­neh­mung von Terminen.