Heute rückte ein Groß­auf­ge­bot von Poli­zei und Ord­nungs­amt an Foto: Lokal­büro / Olaf Oidtmann

 

Die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf schrei­tet ab sofort ord­nungs­be­hörd­lich gegen die bau­recht­lich ille­gale Nut­zung des Grund­stücks Theo­dor­straße 90 bis 100 als Park­platz ein. Sie hat die Betrei­ber des Park­rau­mes als Ord­nungs­be­hörde bereits vor län­ge­rer Zeit auf die “Ille­ga­li­tät” der Nut­zung als Park­platz hin­ge­wie­sen und die Schlie­ßung ange­kün­digt. Anrei­sen­den zum Flug­ha­fen Düs­sel­dorf wird nun drin­gend gera­ten, statt der Flä­che Theo­dor­straße alter­na­tive Par­k­an­ge­bote zu nutzen.

Betrof­fene soll­ten sich früh­zei­tig über alter­na­tive Park­mög­lich­kei­ten infor­mie­ren. Nur so sind sie, wenn die Nut­zung des Park­plat­zes nicht mehr mög­lich ist, vor­be­rei­tet und ver­mei­den zum Teil erheb­li­che zeit­li­che Ver­zö­ge­run­gen durch die Suche nach einem alter­na­ti­ven Park­platz. Bei wei­ter ent­fernt gele­ge­nen Park­häu­sern kön­nen sie zur wei­te­ren Anreise zum Flug­ha­fen auf Busse und Bah­nen zurück­zu­grei­fen, die den Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen von allen Rich­tun­gen gut erschlie­ßen. Betrof­fene, die Fra­gen zum pri­vat­recht­li­chen Park­ver­trags­ver­hält­nis im Hin­blick auf das Grund­stück an der Theo­dor­straße haben, soll­ten sich an ihren jewei­li­gen Ver­trags­part­ner wenden.

Viel­fäl­tige Park­mög­lich­kei­ten in der Stadt

In der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf gibt es ein viel­fäl­ti­ges Park­flä­chen­an­ge­bot im gesam­ten Stadt­ge­biet wie auch in Flug­ha­fen­nähe. Diese Alter­na­ti­ven und eine gute Anbin­dung des Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fens soll­ten trotz des Weg­falls der ille­ga­len Park­mög­lich­kei­ten auf der Flä­che an der Theo­dor­straße sicher­stel­len, dass der Air­port gut erreich­bar ist. Die Betrei­ber der betrof­fe­nen Flä­che sind über alle Vor­keh­run­gen der Stadt infor­miert und wur­den nun auf­ge­for­dert, ihre Kun­den und Ver­trags­part­ner zeit­nah zu infor­mie­ren und ihnen Alter­na­ti­ven aufzuzeigen.

Die Lan­des­haupt­stadt hat die Betrei­ber per Begleit­schrei­ben unter­rich­tet und die Par­ken­den mit­tels eines zwei­spra­chi­gen Info­blat­tes auf die geän­derte Situa­tion auf­merk­sam gemacht.

Im Begleit­schrei­ben heißt es unter ande­rem: “Aus die­sem Grund möchte ich Sie los­ge­löst und unab­hän­gig vom ord­nungs­be­hörd­li­chen Ver­fah­ren und damit nicht als Ord­nungs­be­hörde ein­dring­lich auf­for­dern, Ihren ein­ge­gan­ge­nen ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen gegen­über den Betrof­fe­nen, die mit Ihnen Park­ver­träge abge­schlos­sen haben, nach­zu­kom­men. Hierzu gehört ins­be­son­dere die Zur­ver­fü­gung­stel­lung alter­na­ti­ver, lega­ler Par­k­an­ge­bote und die Sicher­stel­lung, dass trotz des ord­nungs­be­hörd­li­chen Ver­fah­rens Ihre Ver­trags­part­ner recht­zei­tig den Flug­ha­fen Düs­sel­dorf errei­chen können.”

Das Info­blatt an die Nut­zer der Flä­che beginnt wie folgt: “Sehr geehrte Damen und Her­ren, der von Ihnen ange­fah­rene Park­platz auf dem Grund­stück Theo­dor­straße 90–100 wurde ord­nungs­be­hörd­lich geschlos­sen. Das Abstel­len von Kraft­fahr­zeu­gen ist hier ab sofort nicht mehr mög­lich. Alter­na­tive Park­mög­lich­kei­ten sowie eine Dar­stel­lung des ÖPNV Lini­en­netz­pla­nes fin­den Sie über die hier abge­bil­de­ten QR-Codes. Wir bedau­ern die Ihnen ent­ste­hen­den Unannehmlichkeiten.”