Rhein Fire Foto: Rhein Fire/Justin Alex­an­der Derondeau

 

Zum sechs­ten und letz­ten Heim­spiel in der Euro­pean League of Foot­ball Sai­son emp­fängt Rhein Fire am Sonn­tag (4. Sep­tem­ber 2022, 15 Uhr) die Leip­zig Kings in der Duis­bur­ger Schau­ins­land-Rei­sen-Arena. Dabei kämpft Rhein Fire nicht nur gegen die Kings, son­dern im Fern­du­ell auch gegen die Tirol Rai­ders und Ber­lin Thun­der um den letz­ten Play­off Platz. Die­sen kann Rhein Fire aller­dings nur noch dann ein­neh­men, wenn Ber­lin Thun­der zu Hause die Tirol Rai­ders besiegt und Rhein Fire hoch gewinnt. Min­des­tens 32 Punkte Unter­schied sind dazu erfor­der­lich, plus die Punk­te­dif­fe­renz des Spiels Thun­der gegen Raiders.

Auf was für ein Leip­zi­ger Team Fire am Sonn­tag trifft, kann man aktu­ell kaum vor­her­sa­gen. Mit Gabriel Cun­ning­ham wer­den die Gäste am Sonn­tag bereits ver­let­zungs­be­dingt ihrem drit­ten Quar­ter­back der Sai­son ver­trauen. Der ist nicht nur selbst sehr mobil, in Stutt­gart war er mit 14 Rus­hes für 150 Yards Raunmge­winn erfolg­reichs­ter Run­ning­back sei­nes Teams. Son­dern hat mit Sean­ta­vius Jones, der 2022 54 Pässe für 870 Yards und 12 Touchowns gefan­gen hat, und dem Fran­zo­sen Anthony Dable-Wolf (51/618/2) zwei brand­ge­fähr­li­che Pass­emp­fän­ger. Dem­entspre­chend ist die Pass­ab­wehr von Fire beson­ders gefor­dert, die trotz der drei Siege in Istan­bul, gegen Frank­furt und in Köln zuletzt schwä­chelte und ins­ge­samt 1032 Yards Raum­ge­winn zulas­sen musste.

Noch stär­ker als die bei­den Kings-Recei­ver ist aller­dings Natha­niel Robi­taille. Der 30-Jäh­rige, der sich ins­ge­samt schon 59 Pässe für 1.140 Yards und 13 Touch­downs gekrallt hat, stellte beim 59:37 bei den Cen­tu­r­i­ons mit 286 Yards einen Rekord auf und mit vier Touch­downs eine wei­tere Liga-Best­leis­tung ein und wurde fol­ge­rich­tig von der Liga als Spie­ler der Woche geehrt. Außer auf ihre spie­le­ri­schen und kämp­fe­ri­schen Qua­li­tä­ten set­zen die Haus­her­ren in Duis­burg auch auf die Unter­stüt­zung von den Rän­gen. Sicher ist: In puncto Besu­cher sind die Rhein­län­der schon in ihrem Jahr mit gro­ßem Abstand Num­mer eins der Liga. Der Durch­schnitt von (min­des­tens) 8.500 Fans über­trifft die höchste Zuschau­er­zahl aller ande­ren Teams für ein ein­zel­nes Spiel.