Dr. Michael Rau­ter­kus ‑Bei­geord­ne­ter­für Wirt­schaft, Digi­ta­li­sie­rung, Per­so­nal und Orga­ni­sa­tion- © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

 

Die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf steigt im Smart City Index 2022 des Bit­kom e. V. in die Top 10 auf und gehört somit zu den Spit­zen­rei­tern bei der digi­ta­len Trans­for­ma­tion der deut­schen Groß­städte. Im Ver­gleich zum Vor­jahr klet­terte Düs­sel­dorf um zehn Plätze nach oben und belegt nun den neun­ten Rang.

Der Bran­chen­ver­band ver­öf­fent­licht nun zum vier­ten Mal seine Rang­liste und gibt damit einen Über­blick zum Stand des digi­ta­len Wan­dels in deut­schen Kom­mu­nen. Bewer­tet wur­den die Kate­go­rien Ver­wal­tung, IT und Kom­mu­ni­ka­tion, Ener­gie und Umwelt, Mobi­li­tät und Gesellschaft.

Das gute Abschnei­den der Lan­des­haupt­stadt ist beson­ders auf die hohe Punkt­zahl in zwei The­men­fel­dern zurück­zu­füh­ren. In der Bewer­tung der Kate­go­rie “Ver­wal­tung” lan­dete Düs­sel­dorf auf dem drit­ten Rang. Hier konnte unter ande­rem mit dem gro­ßen Ange­bot an digi­ta­len Dienst­leis­tun­gen gepunk­tet wer­den. So gehört bei­spiels­weise die Online-Zah­lung schon seit eini­gen Jah­ren zu den Ange­bo­ten der Düs­sel­dor­fer Stadtverwaltung.

Ver­schie­dene Anlie­gen wie die Bean­tra­gung eines Bewoh­ner­park­aus­wei­ses oder die Digi­tale Mel­de­be­schei­ni­gung kön­nen bereits bequem von zu Hause erle­digt wer­den. Auch die Mög­lich­kei­ten zur digi­ta­len Ter­min­ver­ein­ba­rung in den ver­schie­de­nen Dienst­stel­len wird ste­tig erwei­tert und trägt zur star­ken Posi­tio­nie­rung im Ran­king bei. Düs­sel­dorf ver­folgt hier das klare Ziel, die Ange­bote im Digi­ta­len Amt wei­ter aus­zu­bauen und zu ver­bes­sern. Nur so kön­nen städ­ti­sche Ange­bote den Erwar­tun­gen einer Digi­tal­ge­sell­schaft gerecht werden.

Auch der Ein­satz der Lan­des­haupt­stadt in der Kate­go­rie “Gesell­schaft” wurde mit einer Plat­zie­rung auf dem Podium gewür­digt. Für die Bewer­tung in die­ser Kate­go­rie ist unter ande­rem der offene Zugang zu städ­ti­schen Daten her­vor­zu­he­ben. Die unter­schied­lichs­ten geo­ba­sier­ten Daten wer­den auf dem Geo­por­tal des Katas­ter­amts unter maps.duesseldorf.de ver­öf­fent­licht. Das Open Data Por­tal des Amtes für Sta­tis­tik und Wah­len unter opendata.duesseldorf.de stellt zahl­rei­che Daten­sätze zur Ver­fü­gung, die in der täg­li­chen Arbeit der Stadt­ver­wal­tung ent­ste­hen. Auch die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten der Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung sind in der Kate­go­rie “Gesell­schaft” ein wich­ti­ger Indikator.

“Der digi­tale Wan­del darf nie­man­den auf der Stre­cke zurück­las­sen. Des­halb ist es mir beson­ders wich­tig, dass unsere Akti­vi­tä­ten für alle sicht­bar und erleb­bar sind”, sagt Dr. Michael Rau­ter­kus, Bei­geord­ne­ter für Wirt­schaft, Digi­ta­li­sie­rung, Per­so­nal und Organisation.

Erleb­nis­räume sind heute bereits an eini­gen Stel­len im Stadt­ge­biet zu fin­den. Auf der “Zukunfts­straße Fürs­ten­wall” wer­den aktu­ell bei­spiels­weise ver­schie­dene Sen­so­ren zum Park­raum­ma­nage­ment und zum Erhe­ben von Umwelt­da­ten getes­tet. Auch das Real­la­bor in der neuen Zen­tral­bi­blio­thek im KAP1 soll dafür genutzt wer­den, den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern die ver­schie­de­nen Aspekte des digi­ta­len Wan­dels näher zu bringen.