Sym­bol­bild Foto: Bun­des­po­li­zei NRW

 

Ein Trieb­fahr­zeug­füh­rer des Zuges der Linie RE1 bemerkte am Diens­tag­abend (13. Juni), um 20.45 Uhr, auf sei­ner Fahrt zwi­schen Düs­sel­dorf Haupt­bahn­hof und Düs­sel­dorf Wehr­hahn einen Mann auf einem Mas­ten direkt an der Bahn­stre­cke. Die Bun­des­po­li­zei fahn­dete nach dem Mann, konnte ihn aller­dings nicht fest­stel­len und warnt nun vor den Gefahren.

Der Unbe­kannte klet­terte auf einen Mast an dem strom­lei­tende Teile auf­ge­hängt sind. Der Lok­füh­rer bemerkte den Mann und lei­tete eine Schnell­brem­sung ein. Die Bahn­stre­cke wurde gesperrt und die alar­mier­ten Bun­des­po­li­zis­ten such­ten den Ein­satz­raum ab. Aller­dings konnte der Unbe­kannte nicht mehr ange­trof­fen werden.

In die­sem Zusam­men­hang warnt die Bun­des­po­li­zei aus­drück­lich vor den Gefah­ren auf Bahn­an­la­gen. Das Klet­tern auf Wag­gons, Zügen oder auch Mas­ten ist lebens­ge­fähr­lich, da eine Unter­schrei­tung des Sicher­heits­ab­stan­des von 1,5 Metern bereits zu einem Strom­schlag mit­tels 15000 Volt füh­ren kann. Die miss­ach­te­ten Gefah­ren kön­nen töd­lich enden!