Pro-paläs­ti­nen­si­sche Demons­tra­tion in Düs­sel­dorf Foto: LOKALBÜRO

 

Auf­grund der anhal­ten­den Span­nun­gen im Nahen Osten sind wei­tere Demons­tra­tio­nen in Düs­sel­dorf ange­mel­det, wie ein Poli­zei­spre­cher gegen­über dem Lokal­büro bestä­tigte. Die nächste Ver­an­stal­tung ist für den 11. Novem­ber geplant und soll eine Kund­ge­bung auf dem Markt­platz zwi­schen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr umfassen.

Am 11. Novem­ber fin­det tra­di­tio­nell das Düs­sel­dor­fer Kar­ne­vals­er­eig­nis “Hop­pe­ditz erwa­chen” auf dem Markt­platz statt. Dies bedeu­tet, dass die Paläs­ti­nen­ser-Demo zeit­gleich mit den fröh­li­chen Fei­er­lich­kei­ten abge­hal­ten würde falls eine Geneh­mi­gung erfolgt.

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag mar­schier­ten bereits rund 17.000 Demons­tran­ten in einer Pro-Paläs­tina-Demo durch die Düs­sel­dor­fer Innen­stadt. Die Demons­tra­tion zog Auf­merk­sam­keit auf sich und ver­lief ohne grö­ßere Zwi­schen­fälle. Es wurde die Soli­da­ri­tät mit dem paläs­ti­nen­si­schen Volk ausgedrückt.

Die Poli­zei hat ange­kün­digt, ange­mes­sene Sicher­heits­maß­nah­men für die anste­hende Demons­tra­tion zu ergrei­fen, um einen rei­bungs­lo­sen Ablauf zu gewähr­leis­ten und die Sicher­heit aller Betei­lig­ten zu gewähr­leis­ten. Die genaue Route und die Teil­neh­mer­zahl wer­den eng mit den Orga­ni­sa­to­ren abge­stimmt, um poten­zi­elle Stö­run­gen zu verhindern.

Es bleibt abzu­war­ten, wie die bevor­ste­hende Demons­tra­tion auf­ge­nom­men wird und ob sie wei­tere Dis­kus­sio­nen über den Nah­ost-Kon­flikt in Deutsch­land anre­gen wird. Die Poli­zei und die Stadt­ver­wal­tung wer­den wei­ter­hin eng mit den Orga­ni­sa­to­ren zusam­men­ar­bei­ten, um die Sicher­heit der Stadt und ihrer Bewoh­ner zu gewährleisten.