Polizei setzt das Feuerwerksverbot konsequent durch. © Ludwig Krause

Poli­zei setzt das Feu­er­werks­ver­bot kon­se­quent durch. © Lud­wig Krause

 

Düs­sel­dorf hat die Sil­ves­ter­nacht 2025/26 mit einem deut­lich ver­stärk­ten Poli­zei­auf­ge­bot begon­nen, um das wäh­rend des Jah­res­wech­sels gel­tende Feu­er­werks­ver­bot im his­to­ri­schen Zen­trum durch­zu­set­zen. In der Alt­stadt gilt ein Mitführ‑ und Abbrenn­ver­bot für Rake­ten, Böl­ler und ähn­li­che pyro­tech­ni­sche Gegen­stände der Kate­go­rie F2 vom 31. Dezem­ber, 20 Uhr bis 1. Januar, 6 Uhr. Der Ver­bots­be­reich erstreckt sich zwi­schen Ratin­ger Straße, Heinrich‑Heine‑Allee, Flin­ger Straße und dem Rhein.

Die Poli­zei ist mit zahl­rei­chen Ein­satz­kräf­ten in der Innen­stadt prä­sent und kon­trol­liert die Ein­hal­tung der Rege­lung zusam­men mit dem Ord­nungs­amt. Ver­bots­wid­rig mit­ge­brachte Feu­er­werks­kör­per wer­den vor Ort sicher­ge­stellt und unschäd­lich gemacht.

Trotz des Ver­bots zün­de­ten zahl­rei­che Per­so­nen auch am spä­ten Abend noch Feu­er­werks­kör­per in unmit­tel­ba­rer Nähe der Alt­stadt. Der dichte Andrang von Men­schen am Rhein­ufer und rund um den Burg­platz erschwert den Ein­satz­kräf­ten die Arbeit, da immer wie­der Rake­ten und Böl­ler in die Menge abge­feu­ert wer­den. Die Poli­zei muss daher kon­ti­nu­ier­lich ein­grei­fen, um Ver­stöße zu unter­bin­den und Gefähr­dun­gen zu minimieren.

Die ver­stärkte Prä­senz der Beam­ten ist Teil eines lan­des­wei­ten Kon­zepts in Nordrhein‑Westfalen, das an Sil­ves­ter in meh­re­ren Städ­ten lokale Böl­ler­ver­bots­zo­nen ein­ge­rich­tet und die Zahl der ein­ge­setz­ten Kräfte deut­lich erhöht hat, um einen geord­ne­ten Jah­res­wech­sel zu gewährleisten.

Zusätz­lich kon­trol­lie­ren Ord­nungs­amt und Poli­zei wei­tere ord­nungs­recht­li­che Bestim­mun­gen in der Innen­stadt, etwa hin­sicht­lich Jugend­schutz und Nut­zung öffent­li­cher Ver­kehrs­flä­chen. Die Maß­nah­men sol­len nicht nur das Risiko von Unfäl­len redu­zie­ren, son­dern auch einen siche­ren Ablauf der Nacht für alle Betei­lig­ten ermöglichen.

Ein abschlie­ßen­des Lage­bild und eine Bewer­tung des Ein­sat­zes sind für heute vor­ge­se­hen, wenn die Behör­den erste Bilanz­zah­len und Erkennt­nisse aus der Nacht auswerten.