Entschärfer Julian Granzow (r.) vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung mit seinem Kollegen Adis Kalic und den zwei entschärften Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg. © Feuerwehr Düsseldorf

Ent­schär­fer Julian Gran­zow (r.) vom Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienst der Bezirks­re­gie­rung mit sei­nem Kol­le­gen Adis Kalic und den zwei ent­schärf­ten Flie­ger­bom­ben aus dem Zwei­ten Welt­krieg. © Feu­er­wehr Düsseldorf

 

Ins­ge­samt waren rund 250 Kräfte der Feu­er­wehr, Poli­zei, Stadt­werke, Rhein­bahn, Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen sowie des Ord­nungs­am­tes und des Amtes für Ver­kehrs­ma­nage­ment im Einsatz

Die zwei in Düs­sel­dorf-Mör­sen­broich bei Son­die­rungs­ar­bei­ten ent­deck­ten bri­ti­schen Flie­ger­bom­ben konn­ten am Mon­tag, 12. Januar 2026, 19.16 Uhr, durch Julian Gran­zow vom Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienst der Bezirks­re­gie­rung erfolg­reich ent­schärft wer­den. Im Anschluss wur­den beide Zün­der kon­trol­liert gesprengt. Unmit­tel­bar nach der Ent­schär­fung wur­den die Stra­ßen­sper­run­gen aufgehoben.

Wäh­rend der Ent­schär­fung muss­ten rund 4.200 Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner ihre Häu­ser ver­las­sen. Rund 350 Men­schen such­ten die Betreu­ung­stelle an der Rück­ert­straße auf. Ins­ge­samt waren rund 250 Kräfte der Feu­er­wehr, Poli­zei, Stadt­werke, Rhein­bahn, Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen sowie des Ord­nungs­am­tes und des Amtes für Ver­kehrs­ma­nage­ment im Ein­satz. Ins­ge­samt 42 Kran­ken­trans­porte wur­den durch Ret­tungs­dienst­kräfte der Feu­er­wehr und der Düs­sel­dor­fer Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen durch­ge­führt. 393 Anru­fe­rin­nen und Anru­fer infor­mier­ten sich über das Gefahrentelefon.