
Der Plan gibt einen Überblick über die Erweiterung des Hochwasserrückhaltebeckens in Kalkum © BRW
Von Gabriele Schreckenberg
Der Bergisch-Rheinische Wasserverband setzt die Fäll- und Rodungsarbeiten in Kalkum fort. Dort soll das Hochwasserrückhaltebecken erweitert werden.
Hochwasserschutz ist ein drängendes Thema. Im östlichen und westlichen Teil des Beckens müssen zunächst Flächen gerodet werden. Der Zeitpunkt ist günstig, da die Vegetation aktuell eine Ruhephase einlegt.
Dichte Brombeerhecken stehen den Arbeiten im Weg, zudem müssen Bäume gefällt werden.
Erweiterung in zwei Bauabschnitten
Im ersten Bauabschnitt werden die Sonderbauwerke errichtet. Im zweiten Abschnitt erfolgt der Erdbau für die Erweiterungsfläche. Der Bergisch-Rheinische Wasserverband baut ein neues Einlaufwerk sowie ein Drosselbauwerk im Schwarzbach-Entlastungsgraben. Im westlichen Bereich sind außerdem ein Pumpwerk und ein Auslassbauwerk geplant.
Bis 2027 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Anschließend wird die Erweiterungsfläche weiter ausgebaut; hierfür sind nochmals drei Jahre Bauzeit vorgesehen.
Das Volumen wird mehr als verdoppelt
Das Hochwasserrückhaltebecken Kalkum verfügt derzeit über ein Volumen von 200.000 Kubikmetern. Nach dem vollständigen Ausbau wird das Volumen auf 510.000 Kubikmeter erhöht.
Das Hochwasserrückhaltebecken Kalkum ist von großer Bedeutung für den Hochwasserschutz der Gewässer Anger und Schwarzbach. Es schützt die Ortsteile Angermund, Einbrungen und Kalkum vor Hochwasser.

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