Sperrung U-Bahnhof Nordstraße © Lokalbüro

Sper­rung U‑Bahnhof Nord­straße © Lokalbüro

 

Aktu­ell lau­fen Arbei­ten in den Betriebs­räu­men und auf der Verteilerebene

Die Asbest­sa­nie­rung am U‑Bahnhof Nord­straße konnte inzwi­schen plan­mä­ßig bis zum Jah­res­ende 2025 abge­schlos­sen wer­den. Jetzt lau­fen dort die vor­be­rei­ten­den Arbei­ten für die vor­ge­se­hene Brand­schutz­sa­nie­rung, die durch den Asbest­nach­weis unter­bro­chen wur­den und unter beson­de­ren Vor­keh­run­gen erfol­gen müs­sen. Die regu­läre Bau­zeit der geplan­ten Brand­schutz­sa­nie­rung der U‑Bahnstation Nord­straße wird auf etwa 26 Monate geschätzt. Unter Berück­sich­ti­gung der bereits vor­ge­nom­me­nen Arbei­ten wird mit der Fer­tig­stel­lung der Arbei­ten Anfang 2028 gerechnet.

Sämt­li­che Arbei­ten bis dahin müs­sen unter den Bestim­mun­gen der TRGS519 (Tech­ni­sche Regel für Gefahr­stoffe, hier: Asbest) aus­ge­führt wer­den. Das führt zu einer deut­lich län­ge­ren Bau­zeit, da es mit einem Mehr­auf­wand ver­bun­den ist. Um die Bau­zeit zu opti­mie­ren, soll des­halb ohne Fahr­gast­be­trieb gear­bei­tet werden.

Aktu­ell fin­den Arbei­ten in den Betriebs­räu­men sowie auf der Ver­tei­ler­ebene statt. Diese beschrän­ken sich auf wei­ter­füh­rende Unter­su­chun­gen und vor­be­rei­tende Arbei­ten für die nach­fol­gen­den Gewerke, wie etwa die Lie­ge­staub­rei­ni­gung in den Betriebs­räu­men. Diese nach außen nicht sicht­ba­ren Arbei­ten müs­sen vor Wei­ter­füh­rung der ursprüng­lich vor­ge­se­he­nen Arbei­ten abge­schlos­sen sein. Durch das Bestands­bau­werk führt wei­ter ein hoch­fre­quen­ter Stadt­bahn­be­trieb, wenn auch ohne Halt für Fahrgäste.

Die Lan­des­haupt­stadt weist zudem dar­auf hin, dass alle bis­her getrof­fe­nen Ent­schei­dun­gen und Vor­keh­run­gen unter dem Aspekt der Gefahr­ver­mei­dung und der Sicher­heit der Fahr­gäste sowie des Bau­stel­len­per­so­nals ste­hen. Sie wer­den in Abspra­che mit der Bezirks­re­gie­rung, dem Umwelt­amt, der Feu­er­wehr und der Betriebs­lei­tung der Rhein­bahn umgesetzt.

Die ursprüng­li­che Annahme war, dass die Brand­schutz­sa­nie­rung ein Kos­ten­vo­lu­men von rund 25 Mil­lio­nen Euro haben wür­den. Unter ande­rem auf­grund der unvor­her­ge­se­he­nen und sehr umfang­rei­chen erfor­der­li­chen Zusatz­ar­bei­ten nach der bekann­ten Asbest­de­tek­tion ist von einer deut­li­chen Kos­ten­stei­ge­rung aus­zu­ge­hen. Da die Zusatz­ar­bei­ten noch wei­ter andau­ern, kann zum aktu­el­len Zeit­punkt keine ver­läss­li­che Angabe zu den end­gül­ti­gen Gesamt­kos­ten gemacht werden.