Puuuh, das stinkt. Trotz­dem wird erst links gewühlt… …dann geht’s tie­fer run­ter. Jetzt noch­mal am ande­ren Rand…. …geschafft! Da ist die Börse. Fotos: LOKALBÜRO

 

Für ihre Bürger tut die Poli­zei (fast) alles. Auf alle Fälle räumt sie schwere Eisen­git­ter bei­seite, sie geht auf die Knie, sie wühlt sogar im Dreck.

Phan­ta­sie? Von wegen. Lokalbüro lie­fert den Foto­be­weis.

Börse im Schacht
Am Wochen­an­fang kam die Verkäuferin des Stan­des „Hin & Weg“ ihrer Pflicht nach, fegte den Platz rund um ihren Wagen. Dabei ent­deckte sie, dass im Gully vor ihrem Stand ein Porte­mon­naie lag!

Taschen­diebe
„Das haben bestimmt Taschen­diebe weg­ge­wor­fen“ — war ihr ers­ter Gedanke. Sie rief die Poli­zei. Der Beginn des vom Lokalbüro doku­men­tier­ten Ein­sat­zes.

Tas­te­rei
Erst wuch­te­ten die bei­den Beam­ten den schwe­ren guß­ei­ser­nen Deckel aus dem Schacht. Nase zuhal­ten, dann run­ter mit dem Arm: Erst wird links getas­tet, dann rechts, schließ­lich ein beherz­ter Griff — da war die Börse.

Geld weg, Aus­weis geret­tet
Zwar war das Geld weg. Aber alle Papiere, Kre­dit­kar­ten, Führerschein und die ande­ren Unter­la­gen waren noch drin. Die Besit­ze­rin war überglücklich, hat sie so eine Menge Geld und viel Ämterrennerei gespart.