ap_chill_mal_(c)Alex Lipp

Alex Lipp Foto: Kommödchen

Axel Pätz bespielt rast­los den deutsch­zun­gi­gen Sprach­raum. Mit kla­ren Wor­ten und viel Musik schil­dert er seine in den dunk­len Schluch­ten des bru­ta­len All­tags erwor­be­nen Erkennt­nisse auf allen Gebie­ten des täg­li­chen Lebens. In sei­nem drit­ten Solo zieht er alle Regis­ter sei­nes text­li­chen, musi­ka­li­schen und dar­stel­le­ri­schen Kön­nens und lässt dabei keine Absur­di­tät aus:

Eva­lua­ti­ons­ge­sprä­che unter Klein­kin­dern, das aus­schwei­fende Nacht­le­ben der Genera­tion Ü‑80 oder durch Geno­zid trau­ma­ti­sierte Bak­te­rien unter dem Latex­hand­schuh einer Fleisch­fach­ver­käu­fe­rin. Auch drän­gende Fra­gen unse­rer Zeit, z.B. ob Selbst­mord­at­ten­tä­ter ein Beruf mit Zukunft ist, und wel­che Kon­se­quen­zen es hat, wenn man nachts im Kör­per eines Bay­ern erwacht, klärt Axel Pätz mit geball­ter Kraft und kom­ple­xer Lebenserfahrung.

4. Juni 2016 um 20.00 Uhr im Kom(m)ödchen,
Kay-und-Lore-Lorentz-Platz, 40213 Düsseldorf