Rad­schlä­ger­markt Foto: Klaus Jacklen

 

Zum Start haben sich 300 Anbie­ter angemeldet

Am Sonn­tag, den 10. Februar, star­tet der Rad­schlä­ger­markt an der Ulmen­straße in die  neue Sai­son und in eine neue Ära. Mit einem neuen Ver­an­stal­ter und – anders als bis­her – in den Hal­len des Blu­men­groß­markts sowie im Außen­ge­lände mit und ohne Überdachung. 

Der beliebte Trö­del­markt ist gefragt wie eh und je: Rund 300 Anbie­ter haben einen Stand gebucht.

Zur Erin­ne­rung: Die Stadt Düs­sel­dorf hatte sich als Betrei­ber des Markts selbst aus dem Spiel genom­men als sie ankün­digte, den gesam­ten Groß­markt zu pri­va­ti­sie­ren. Eine Zeit­lang sah es so aus, als wäre der Rad­schlä­ger­markt Geschichte.

Peter René Hecker, Geschäfts­füh­rer des Blu­men­groß­markts: „Die Ent­täu­schung bei Händ­lern und Kun­den war enorm. Schließ­lich war der Rad­schlä­ger­markt mehr als 40 Jahre lang Anzie­hungs­punkt für Trö­del-Fans aus Düs­sel­dorf und der wei­te­ren Umge­bung. Des­halb haben wir nach Wegen gesucht, diese Top-Attrak­tion am Leben zu erhalten.“

Die Blu­men­hal­len boten sich als Alter­na­tive an, dort fin­det bei­spiels­weise all­jähr­lich die design clas­sic düs­sel­dorf  (https://www.designclassic.de/)  statt, die von Ute Mir­bachs Agen­tur orga­ni­siert wird. Die neue Part­ne­rin ist also auch orts­er­fah­ren: „In den Blu­men­hal­len kön­nen wir jetzt viele über­dachte Flä­chen, Glas­haus-Plätze und Innen­hal­len-Stände anbie­ten. Preis­werte Außen­flä­chen ste­hen aber auch in Zukunft zur Verfügung.“

Der­zeit kön­nen 1800 lfd. Stand­me­ter mit unter­schied­li­chen Stand­tie­fen ange­bo­ten werd

Alles bleibt anders:
Auch der neue Rad­schlä­ger­markt wird ein klas­si­scher Trö­del­markt sein. Ute Mir­bach: „Der Markt ist Kult, und das soll er blei­ben – ein sozia­ler Treff­punkt, Sze­ne­treff, Pro­mi­treff, Schatz­truhe und Kult­stätte.“ Aller­dings geht der shabby chic-Look ein wenig ver­lo­ren, doch dafür gibt es in Zukunft beheizte, helle und freund­li­che Stand­flä­chen unter dem Hallendach.

Das Waren­an­ge­bot:
Von ech­ten Anti­qui­tä­ten bis zum ech­ten Trödel…
Der Rad­schlä­ger­markt wird auch wei­ter­hin wei­test­ge­hend ohne Neu­wa­ren­an­ge­bot aus­kom­men. Die Erwei­te­rung um Life­style-Pro­dukte wie Weine, Blumen/Pflanzen von regio­na­len Anbie­tern ist der­zeit im Gespräch.

  • Ser­vice für Händ­ler: Der REWE-Park­platz wird für Händ­ler­fahr­zeuge genutzt; Kfz-Plätze für Händ­ler gibt es zudem in Halle D. Bei einer Stand­tiefe ab 5 Metern kann das Fahr­zeug am Stand bleiben.
  • Essen & Trin­ken: Das gas­tro­no­mi­sche Ange­bot wird quan­ti­ta­tiv wie qua­li­ta­tiv ausgebaut.
  • Park­plätze: Besu­cher wer­den zum Daim­ler­par­k­latz gelenkt; dafür sind die Ver­kehrs­ka­det­ten im Einsatz.
  • Musik — sobald es wär­mer wird. Live-Musik im Freien ist der­zeit bei dem unbe­stän­di­gen Wet­ter noch Zukunftsmusik
  • Ter­mine: Immer wie­der sonn­tags von 11 bis 17 Uhr. 10. Februar, 10. März, 14. April, 5. Mai, 2. Juni 
  • Wei­tere Infos: www.radschlaegermarkt-duesseldorf.de

Ver­ant­wort­lich für die Durch­füh­rung des Marktes:
ute mir­bach agen­tur am busch­häus­chen 57a,
42115 wuppertal.
Tel 0172–9531212 ute mirbach