(c)Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

 

Die Arbeiten am Düsseldorfer Schauspielhaus schreiten weiter voran: Im Rahmen der Dach- und Fassadensanierung werden in den kommenden Monaten rund 250 neue Fenster montiert. Am Montag, 20. Mai, wurde mit den Montagearbeiten der ersten Fenster begonnen.

Die Fenster im schlanken Stahlprofil und mit weißer Beschichtung, passend zur Fassade, werden sukzessive eingebaut. Dabei sollen täglich nur so viele alte Fenster demontiert werden, wie am selben Tag wieder neue eingebaut werden können. Im Anschluss sollen die abschließenden Arbeiten von innen, wie die Wiederherstellung der Wandbekleidung, stattfinden. Hintergrund ist, dass das Schauspielhaus bereits mit zahlreichen Bereichen wieder zurück an den Gustaf-Gründgens-Platz gezogen ist. Die Arbeiten finden so im laufenden Betrieb statt. Um den Arbeitsalltag am Theater so wenig wie möglich zu stören, wird die Abfolge der Arbeiten eng mit dem Schauspielhaus abgestimmt.

Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: „Mit dem Einbau der Fenster wird die erste Maßnahme zur Erneuerung der Aussenhülle des Schaupielhauses für alle sichtbar. Insgesamt sind wir derzeit im Zeitplan, als nächstes werden ab Juli die ersten Bleche der neuen Fassade montiert werden.“

Dacharbeiten laufen nach Plan

Parallel laufen die Arbeiten zu Dachsanierung weiter. Die unteren Dachflächen sind – bis auf die Begrünung – bereits fertig gestellt. Derzeit finden die Sanierungsarbeiten auf der große Dachfläche über dem 5. Obergeschoss statt.

In den kommenden Wochen sollen zudem die Maßnahmen am Bühnenturm starten – an diesem befindet sich derzeit noch die alte Fassade. Wie bei der Fassade an der West-, Nord-, Ost- und Südseite des Gebäudes werden dann die alten Bleche entfernt, um in einem nächsten Schritt die neuen Fassadenteile zu montieren.

Hintergrundinformation

Die Dach- und Fassadensanierung startete Anfang Dezember 2017 mit der Demontage der Blechfassade. Circa 5.700 Quadratmeter Bleche einschließlich Unterkonstruktion sowie der dahinter liegenden Putz- und Dämmschicht wurden, hauptsächlich in Handarbeit, demontiert und entsorgt.

In Summe betragen die Kosten nach jetzigem Planungsstand 18,95 Millionen Euro für die Umsetzung aller Maßnahmen im Zusammenhang mit der Sanierung von Dach und Fassade.