20.01.20 – so könnte die verkürzte Datumsanzeige für den 3. Montag des neuen Jahres aussehen.
Doch Vorsicht: Schreiben Sie 20.01.20 statt der ausführlichen Version 20.01.2020, können Sie schnell Opfer eines hinterlistigen Betruges werden.

Wie das? Ganz einfach. Ganoven mit finsteren Absichten schreiben einfach ein 19, 18 – oder was auch immer ihnen dienlich ist – hinter ihr Jahreskürzel. Und schwupps: Aus dem 20.01.20 wird im Handumdrehen der 20.01.2018 – mit möglicherweise unangenehmen Folgen für Sie.

Das sieht auch die Polizei so. Deshalb empfiehlt Sprecher André Hartwich: „Bleiben sie bei der Datumsangabe eindeutig. Die Jahreszahl auszuschreiben ist eine kleine Mühe, die vor großen Missverständnissen schützen kann.“

Lokalbüro meint: Recht hat er. Tröstlich auch: Wir müssen es nur ein Jahr durchhalten, dann haben wir 99 Jahre Ruhe…