Mit Stand Sonn­tag, 15. März, 16 Uhr, gibt es in Düs­sel­dorf ins­ge­samt 54 bestä­tigte Infek­tio­nen mit dem Coro­na­vi­rus. Der 81-Jäh­rige, der vor einer Woche posi­tiv auf das Coro­na­vi­rus getes­tet wurde, ist heute lei­der ver­stor­ben. Dut­zende Rachen­ab­stri­che wur­den vor­ge­nom­men und müs­sen zum Teil noch aus­ge­wer­tet wer­den. Die Betrof­fe­nen haben sich nicht nur an ande­ren Orten im In- und Aus­land ange­steckt, son­dern es gab auch wei­tere Über­tra­gun­gen inner­halb Düs­sel­dorfs. Beim Info­te­le­fon unter 0211–8996090 erhiel­ten am Sams­tag 1.803 Anru­fe­rin­nen und Anru­fer Ant­wor­ten auf ihre Fra­gen, am Sonn­tag waren es bis 16 Uhr ins­ge­samt 859 Anfra­gen, die beant­wor­tet wurden.

Die neue Ver­sor­gungs­hot­line des Amtes für Sozia­les unter der Ruf­num­mer 0211–8998999 ver­zeich­net am Sams­tag, 14. März, dem ers­ten Tag an dem die Num­mer geschal­tet war, ins­ge­samt 41 Anrufe. Die Anlie­gen waren sehr breit gefä­chert. Letz­lich brauchte nur ein Bür­ger tat­säch­lich Unter­stüt­zung, die dann orga­ni­siert wurde. Ein gewich­ti­ger Anteil der Anru­fe­rin­nen und Anru­fer wurde an das bereits bestehende Corona-Infor­ma­ti­ons­te­le­fon unter 0211–8996090 ver­wie­sen, da sie all­ge­meine Fra­gen zum Coro­na­vi­rus hat­ten, die bei der Ver­sor­gungs­hot­line nicht beant­wor­tet wer­den kön­nen. Etli­che Bür­ge­rin­nen und Bür­ger erkun­dig­ten sich vor­sorg­lich, wie ihnen im Fall einer Unter­ver­sor­gung gehol­fen wer­den könnte. Viele Bür­ger boten auch ihre Hilfe an und wol­len sich ehren­amt­lich enga­gie­ren. Sie sol­len sich bei den Frei­wil­li­gen-Agen­tu­ren mel­den, die am ehes­ten wis­sen, wo im Moment Unter­stüt­rzung gebraucht wird.

Das Füchs­chen in der Raten­ger­straße hat seit den frü­hen Nach­mit­tags­stun­den geschlos­sen. Warum konnte nicht Erfah­rung gebracht werden

Füchschen in der Ratingerstraße Foto: LOKALBÜR

In der Bol­ker­straße herrschte ver­hal­ten­de­ner Betrieb. Die Haus­braue­rei Schu­ma­cher und Schlüs­sel hat­ten geöff­net und die Außen­ti­sche waren gut besucht

Bolkerstraße Foto: LOKALBÜRO

Auch am Uerige schien das Leben wet­ter­be­dingt nor­mal wei­ter­zu­ge­hen. Die Bier­ti­sche waren gut besucht und in den Räum­lich­kei­ten saßen die übli­chen Ver­däch­ti­gen ‚die Sonn­tags immer dort sind

Uerige in der Altstadt Foto: LOKABÜRO

Auf dem Wochen­markt Carls­platz fei­erte Con­zept Ries­ling wei­ter­hin die Pro­Wein. Obwohl es sich um einen Wochen­markt han­delt, der Sonn­tags nicht geöff­net hat. Aber hier lie­ßen es sich die Leute auch bei man­gelden Toi­let­tenn­an­ge­bot und Hygie­ne­an­ge­bot  nicht neh­men zu fei­ern. Con­cept Ries­ling hatte bereits zu einer Ver­an­stal­tung zum “Betreu­tes Trinken“geladen.

Der Apple Store auf dem Scha­dow­platz bleibt wie alle ande­ren Apple Store wegen Corona geschlossen.

Apple Store in Düsseldorf Foto: LOKALBÜRO

Auf dem Kin­der­spiel­platz hatte man das Gefühl, es ist ein ganz nor­ma­ler Sonn­tag. Kin­der spiel­ten und lie­ßen sich nichts von den Sor­gen der Eltern anmerken.

Spielplatz im Hofgarten Foto:LOKALBÜRO