Ste­fan Kaluza vor dem Andreas Quar­tier Foto: LOKALBÜRO

 

Auf­se­hen­er­re­gende Foto­kunst­ak­tion auf 100 Meter x 2,35 Meter an der pracht­vol­len Außen­fas­sade des Andreas Quar­tiers  — von Ste­phan Kaluza

Der Rhein hat die Pest und die spa­ni­sche Grippe über­stan­den, die bei­den Welt­kriege, das große Fisch­ster­ben. Er wurde ver­gif­tet und zuge­müllt. Doch er fließt und fließt immer wei­ter. Der Rhein – ein Sym­bol für die Unver­gäng­lich­keit des Lebens und der Zuversicht.

Acht Monate wan­derte der renom­mierte Düs­sel­dor­fer Künst­ler Ste­phan Kaluza den gesam­ten Rhein ent­lang — von der Quelle im schwei­ze­ri­schen Piz Badus bis zur Mün­dung in Rot­ter­dam. Alle 70–90 Meter machte Kaluza ein Foto des lin­ken Rhein­ufers.  Das Ergeb­nis: Auf der gesam­ten Fluss­länge von 1.620 Kilo­me­tern hat Ste­phan Kaluza den Rhein in 21.449 Auf­nah­men lücken­los foto­gra­fisch erfasst — als ers­ter und ein­zi­ger Künstler.

Jetzt ent­stand aus den über 21.000 Foto­gra­fien ein über­di­men­sio­na­les Foto­kunst­werk — 100 Meter lang und 2,35 Meter hoch - mit dem Schrift­zug: „Alles bleibt im Fluss – Ste­phan Kaluza – Das Rhein­pro­jekt“. Es ziert ab Mon­tag, dem 27. April 2020, für vier Wochen die impo­sante Fas­sade des Andreas Quar­tiers mit sei­nen sechs Säu­len an der Müh­len­straße 34 in Düs­sel­dorf, dem ehe­ma­li­gen Amts- und Landgericht.

Ste­phan Kaluza wurde am 5. April 1964 in Bad Iburg gebo­ren. Er stu­dierte u.a. Kunst­ge­schichte an der Hoch­schule Düs­sel­dorf, Peter Beh­rens School of Arts und an der Kunst­aka­de­mie Düs­sel­dorf. Seit 1995 stellt der stu­dierte Künst­ler, der auch lite­ra­risch arbei­tet, seine Werke u. a. im Museum on the Seam, Jeru­sa­lem, im State Museum of Con­tem­porary Art, Seoul, in den Kunst­hal­len Düs­sel­dorf und Osna­brück, im Zen­dai Museum of Modern Art, Shang­hai, im Kunst­ver­ein Betha­nien, Ber­lin aus. Ste­phan Kaluza ist auch als Autor zahl­rei­cher Thea­ter­stü­cke, Hör­stü­cke und lite­ra­ri­scher Prosa erfolgreich. 

Andreas Quar­tier: Das Andreas Quar­tier ver­eint hoch­wer­ti­ges Woh­nen mit Liebe zum Detail und kul­tu­rel­les Leben im his­to­ri­schen Her­zen von Düs­sel­dorf. Kunst, Kul­tur, Live­mu­sik, Ver­an­stal­tun­gen, Fine Dining, Bar­kul­tur und inter­es­sante Begeg­nun­gen – all das ist im Andreas Quar­tier zu Hause. Neben außer­ge­wöhn­li­chen Kunst-Aktio­nen, Instal­la­tio­nen und Tableaus kön­nen die Gäste umge­ben von Kunst­wer­ken renom­mier­ter Künst­ler, wie z.B. Gün­ther Uecker, Julian Schna­bel, Heinz Mack, HA Schult, Die­ter Nuhr, Leon Löwen­traut oder Jeff Koons kuli­na­ri­sche High­lights erle­ben. Zu den Gas­tro­no­mien im Andreas Quar­tier zäh­len das Fine-Dining-Kon­zept FRANK’S, das Stea­k­re­stau­rant MASH, das fran­zö­si­sche Bis­tro Som­me­lier, die spa­ni­sche 20° Resto­bar, das Mut­ter Ey Café und die Bar im Hyatt House. Das Andreas Quar­tier ist ein Pro­jekt der FRANKONIA Euro­bau AG. 

Dirk Geuer (Geuer & Geuer Art: Dirk Geuer, Inha­ber und Geschäfts­füh­rer der Geuer & Geuer Art GmbH, ver­legt seit über 30 Jah­ren exklu­sive Edi­tio­nen im Bereich Skulp­tur und Gra­fik und arbei­tet welt­weit mit vie­len bedeu­ten­den Künst­lern der Gegen­warts­kunst direkt zusam­men, u.a. mit Julian Schna­bel, Gün­ther Uecker, Tony Cragg, Her­mann Nitsch, Heinz Mack, David LaC­ha­pelle, HA Schult und Jiri Dokou­pil. Er belie­fert zahl­rei­che Gale­rien im In- und Aus­land und koope­riert mit Medi­en­part­nern wie, Han­dels­blatt, Wirt­schafts­wo­che, FAZ, n‑tv, BILD und der Osna­brü­cker Zei­tung. Seit 2016 ist er der welt­weite Exklu­siv­ver­le­ger des gra­fi­schen Wer­kes von Julian Schna­bel und seit 2017 der Haupt­ga­le­rist von Leon Löwen­traut. Zuneh­mend arbei­tet er mit US-ame­ri­ka­ni­schen Künst­lern zusam­men und konnte neben Julian Schna­bel und Mel Ramos auch wei­tere inter­na­tio­nale Grö­ßen wie David LaC­ha­pelle und Alex Katz für unmit­tel­bare Koope­ra­tio­nen und Aus­stel­lungs­pro­jekte gewinnen.