Im 25. Jahr ihrer Wan­der­schaft um unse­ren Pla­ne­ten machen die welt­be­rühm­ten Trash People“ von HA Schult “HALT im GLASHAUS” in der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt an der Kapu­zi­ner­gasse 24.

Sein Volk der “Trash People” stand schon auf dem Roten Platz in Mos­kau, auf der Gro­ßen Mauer Chi­nas, im Natio­nal Geo­gra­phic Museum von Washing­ton D.C., in Paris vor Le Grand Arche, im Ariel Sharon-Park von Tel Aviv, auf dem Grand Place in Brüs­sel, der römi­schen Piazza del Popolo, dem Plaza Reial von Bar­ce­lona, vor dem Köl­ner Dom und vor den Pyra­mi­den von Gizeh, in 2.600 m Höhe am Mat­ter­horn,  860 m unter der Erde — im Salz­stock von Gor­le­ben — und im nicht mehr so ewi­gen Eis der Ark­tis.

Jetzt  “HALT im Glas­haus”  Düs­sel­dorf

Ein­ge­passt zwi­schen zwei denk­mal­ge­schütz­ten Bau­ten der Kapu­zi­ner­gasse über­rascht die preis­ge­krönte Glas­ar­chi­tek­tur von Corn­eille-Uedings­loh­mann mit sei­nem licht­durch­flu­ten­den Raum. 

Sein “spek­ta­ku­lär lee­rer Raum” erscheint uns so neu und frisch, wie von ZERO geprägt, des­sen Schöp­fer Otto Piene, Heinz Mack und Gün­ther Uecker einst von Düs­sel­dorf auf­bra­chen, um der Welt das Licht zu zei­gen.

Jetzt wird die Kapu­zi­ner­gasse 24 zur Bühne für den Auf­tritt der “Trash People” nach 25jähriger Wan­der­schaft um den Glo­bus. Gleich den Flücht­lings­strö­men aller Epo­chen irren sie um unse­ren Pla­ne­ten, den wir im Begriff sind zum “Müll­pla­ne­ten Erde” ver­kom­men zu las­sen, und machen Halt im Glas­haus. 

Schon vor 50 Jah­ren machte der Akti­ons­künst­ler HA Schult auf  das Thema Umwelt­schutz auf­merk­sam, setzte sich erst­mals bereits 1969 mit der Luft­ver­schmut­zung und dem öko­lo­gisch–  und sozio­kul­tu­rel­len Ungleich­ge­wicht aus­ein­an­der. Auf der docu­menta 1972 ließ er, zum Bei­spiel, einen Viet­nam-Vete­ra­nen einen Berg lee­rer Coca Cola-Fla­schen bewa­chen – die MP im Anschlag. 

Seit Jahr­zehn­ten gelingt es HA Schult immer wie­der, das öffent­li­che Bewusst­sein durch gelebte Bil­der zu bele­ben, indem er auf öffent­li­chen Plät­zen The­men insze­niert, die genau diese Öffent­lich­keit zu ver­drän­gen beliebt. 

Die Aus­stel­lung kann ab dem 26. Juni frei­tags und sams­tags  von 16:00 bis 19:00 Uhr und nach Vor­anmel­dung unter haschult@hotmail.com  unter Berück­sich­ti­gung der Coro­na­maß­nah­men besich­tigt wer­den.