Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Anne­gret Kramp-Kar­ren­bauer, Prinz Harry, Duke of Sus­sex und Grün­der der Invic­tus Games: ©Invic­tus Games Foundation

 

Die Invic­tus Games Düs­sel­dorf wer­den um ein Jahr auf den Som­mer 2023 ver­scho­ben. Damit reagiert Deutsch­land in enger Abstim­mung mit der Invic­tus Games Foun­da­tion auf die Aus­wir­kun­gen der Corona Pan­de­mie. Diese ver­hin­dert eine Durch­füh­rung der für die­ses Jahr geplan­ten Spiele in Den Haag, die nun ein Jahr spä­ter (2021) statt­fin­den wer­den. Um den Wett­kämp­fern sowie ihren Fami­lien und Freun­den genü­gend Zeit für Trai­ning und Vor­be­rei­tung zwi­schen zwei Ver­an­stal­tun­gen zu geben, soll der Zwei­jah­res-Rhyth­mus bei­be­hal­ten werden.

Das Bun­des­mi­nis­te­rium der Ver­tei­di­gung hatte sich stell­ver­tre­tend für Deutsch­land gemein­sam mit der Sport­stadt Düs­sel­dorf im Sep­tem­ber 2019 erfolg­reich um die Aus­tra­gung der Invic­tus Games bewor­ben. Eines der wesent­li­chen Ziele die­ses inter­na­tio­na­len Wett­kampfs ist es, den an Seele und/oder Kör­per ver­wun­de­ten, ver­letz­ten und erkrank­ten Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten (Aktive wie Vete­ra­nen) eine bes­sere Wahr­neh­mung und grö­ßere Aner­ken­nung in der Gesell­schaft zu verschaffen.

Das Motto „A Home For Respect” erleb­bar machen
Deutsch­land erwar­tet in 2023 rund 500 Wett­kämp­fer aus über 20 Län­dern sowie rund 1.000 beglei­tende „Fami­lies & Friends“. Denn bei den Invic­tus Games geht es nicht allein um die sport­li­chen Höchst­leis­tun­gen und Wett­be­werb mit ande­ren Wett­kämp­fern, son­dern vor allem um die Kraft des Sports zur Gene­sung und Reha­bi­li­ta­tion. Dazu tra­gen Fami­lien und Freunde der Teil­neh­mer ganz beson­ders bei.

Als Aus­tra­gungs­ort der Invic­tus Games Düs­sel­dorf 2023 wird der „Invic­tus Games Park“ kre­iert, des­sen zen­tra­ler Punkt die MERKUR SPIEL-ARENA in Düs­sel­dorf ist. Die Ver­an­stal­ter wol­len dort eine sehr per­sön­li­che Atmo­sphäre für die Spiele schaf­fen und das Motto „A Home For Respect“ erleb­bar machen. Die Invic­tus Games Düs­sel­dorf 2023 sind der­zeit über den Zeit­raum einer Woche für den Juni des Jah­res geplant, ein genaues Datum wird noch bekannt gegeben.

State­ment Dr. Peter Tau­ber (Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär im BMVg):
„Die Invic­tus Games Düs­sel­dorf 2023 sind ein Leucht­turm in unse­rem Bemü­hen, gesell­schaft­li­che Akzep­tanz und Wert­schät­zung für den Dienst in den Streit­kräf­ten zu schaf­fen. Wir wol­len die mit dem Sol­dat­sein ein­her­ge­hen­den Risi­ken wie Tod und Ver­wun­dung in das Bewusst­sein unse­rer Gesell­schaft tra­gen. Des­we­gen haben wir unsere Spiele in Deutsch­land unter das Motto ‚A Home For Respect‘ gestellt.
Mit der Ver­schie­bung nach 2023 haben wir ein Jahr mehr Zeit gewon­nen, um die Auf­merk­sam­keit auf die Spiele zu len­ken und die Her­zen der Men­schen dafür zu öffnen.”

State­ment Tho­mas Gei­sel (Ober­bür­ger­meis­ter Stadt Düsseldorf):
„Die Aus­wir­kun­gen der Corona Pan­de­mie sind auch im Ver­an­stal­tungs­sek­tor über­all spür­bar. Umso wich­ti­ger, dass wir schon jetzt die Wei­chen für die Zukunft stel­len: Die Teil­neh­mer und alle Besu­cher wer­den in der Sport­stadt Düs­sel­dorf in 2023 ein­zig­ar­tige Spiele erle­ben, die unter die Haut gehen und uns allen in Erin­ne­rung blei­ben werden.“

Domi­nic Reid, CEO of The Invic­tus Games Foundation:
„Die Ver­le­gung der Invic­tus Games Düs­sel­dorf auf 2023 gibt den Wett­kämp­fern wie auch den Team Mana­gern die Mög­lich­keit, die Behand­lungs­pfade zur Reha­bi­li­ta­tion wie auch die Trai­nings­pläne über die ebenso ver­leg­ten Spiele von Den Haag (2021) hin­aus lang­fris­tig anzu­pas­sen. Es ist zudem äußerst kom­plex in Zei­ten einer Pan­de­mie gleich zwei inter­na­tio­nale Sport-Ver­an­stal­tun­gen zu ver­le­gen. Daher ist die Invic­tus Games Foun­da­tion dem deut­schen Pro­jekt­team für des­sen Fle­xi­bi­li­tät und seine Reak­tio­nen auf die der­zei­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen dankbar