Air Dolo­miti Foto © DUS

 

Zur Halb­zeit der Som­mer­fe­rien blickt der Flug­ha­fen Düs­sel­dorf auf all­mäh­lich stei­gende Ver­kehrs­zah­len: Wäh­rend der größte Air­port Nord­rhein-West­fa­lens zu Feri­en­be­ginn täg­lich rund 100 Flug­be­we­gun­gen mel­dete, sind es aktu­ell rund 200 Starts und Lan­dun­gen. Mit Blick auf August könnte sich die Zahl der täg­li­chen Flug­be­we­gun­gen auf fast 300 erhö­hen – aller­dings sind ver­läss­li­che Pro­gno­sen auf­grund der noch immer dyna­mi­schen Situa­tion rund um die Corona-Pan­de­mie kaum mög­lich. In „nor­ma­len“ Som­mer­fe­ri­en­zei­ten ver­zeich­net der Air­port rund 700 täg­li­che Flug­be­we­gun­gen mit bis zu 90.000 Pas­sa­gie­ren. Der­zeit begrüßt der Flug­ha­fen der NRW-Lan­des­haupt­stadt knapp ein Vier­tel des für diese Zeit übli­chen Passagieraufkommens.

In den kom­men­den Wochen pla­nen einige Air­lines, ihr Ange­bot am Air­port aus­zu­wei­ten, alte Ver­bin­dun­gen wie­der auf­zu­neh­men oder gar neue anzu­bie­ten. „Das ist ein wich­ti­ges Signal“, sagt Tho­mas Schnalke, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung der Flug­ha­fen Düs­sel­dorf GmbH. „Die Rei­se­lust der Men­schen in unse­rer Region ist unge­bro­chen. Viele seh­nen sich nach indi­vi­du­el­ler Frei­heit – und genau dafür steht der Luftverkehr.“

Als erste Air­line bie­tet Eti­had wie­der eine Lang­stre­cken­ver­bin­dung ab Düs­sel­dorf an und ver­bin­det mit dem Dream­li­ner ab sofort Abu Dhabi zwei­mal wöchent­lich mit der NRW-Lan­des­haupt­stadt. Der Air­port begrüßt zudem mit Air Dolo­miti eine neue Flug­ge­sell­schaft: Ab 31. Juli fliegt sie zwei­mal wöchent­lich Verona an. Zwei wei­tere Flug­ge­sell­schaf­ten bauen ihr Ange­bot in den kom­men­den Wochen aus: Ab August hat Euro­wings Bolo­gna, Dub­lin, Leip­zig, Nürn­berg, Lyon und Porto im Flug­plan, im Sep­tem­ber kommt New­castle hinzu. Ryanair/Laudamotion steu­ert neu Lon­don-Stan­s­ted, Bar­ce­lona und Dub­lin an.

Bis zum Ende der Som­mer­fe­rien haben knapp 50 Air­lines Flüge zu über 110 Zie­len ange­mel­det. Neben schwer­punkt­mä­ßig tou­ris­ti­schen Son­nen­des­ti­na­tio­nen in Spa­nien, Ita­lien und Grie­chen­land ste­hen aktu­ell inner­deut­sche und euro­päi­sche Ziele im Flug­plan der kom­men­den Wochen. So fliegt Euro­wings, die größte Air­line am Stand­ort Düs­sel­dorf, mehr als 50 Air­ports an. Und auch Con­dor, TuiFly, Sun­Ex­press und Ryanair/Laudamotion bie­ten wie­der zahl­rei­che Ziele ab Düs­sel­dorf an.

Maske, Abstand und Hygiene
Der Flug­ha­fen hatte sich inten­siv auf die­sen beson­de­ren Feri­en­start vor­be­rei­tet. Um Rei­sende und Mit­ar­bei­ter zu schüt­zen, gel­ten im Ter­mi­nal die Mas­ken­pflicht und beson­dere hygie­ni­sche Maß­nah­men. Zudem muss der Min­dest­ab­stand gewahrt wer­den. Dort, wo er pro­zess­be­dingt nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann, ist der Mund-Nasen­schutz als Maß­nahme aus­rei­chend. Coun­ter sind mit Schutz­schei­ben aus­ge­stat­tet, es gibt Des­in­fek­ti­ons­mit­tel­spen­der zur Rei­ni­gung der Hände sowie erhöhte Rei­ni­gungs­in­ter­valle der sani­tä­ren Ein­rich­tun­gen. Im Ter­mi­nal wer­den drei­spra­chige Durch­sa­gen gemacht und Ser­vice­per­so­nal weist Flug­rei­sende auf die Ein­hal­tung der Abstands- und Hygie­ne­re­ge­lun­gen hin. Der Flug­ha­fen hat dar­über hin­aus gut sicht­bare Anpas­sun­gen in den War­te­be­rei­chen beim Check-In, vor den Sicher­heits- und Bord­kar­ten­kon­trol­len, Gates und Gepäck­aus­ga­ben ein­ge­rich­tet. In Abstim­mung mit Air­lines und Hand­ling­part­nern soll zudem das Boar­ding und Deboar­ding ent­zerrt und Flug­zeuge vor­zugs­weise direkt an den Gate­po­si­tio­nen geparkt wer­den, wenn es das Ver­kehrs­auf­kom­men zulässt.

„Das umfang­rei­che Maß­nah­men­pa­ket mit Mas­ken­pflicht, Abstands­re­geln und Hygie­nekon­zept, das wir in enger Abstim­mung mit unse­ren Part­nern im Ter­mi­nal umge­setzt haben, hat sich in den ers­ten Wochen bewährt“, sagt Tho­mas Schnalke. „Das Ver­trauen in das Ver­kehrs­mit­tel Flug­zeug ist auch dank die­ser weit­rei­chen­den Maß­nah­men gestie­gen. Unser obers­tes Ziel ist der best­mög­li­che Infek­ti­ons­schutz. Wir sind zugleich sehr froh, dass die große Mehr­heit der Pas­sa­giere eigen­ver­ant­wort­lich mit der beson­de­ren Situa­tion umgeht.“

Shops, Gas­tro und Reisemarkt
Mit rund 50 Geschäf­ten gibt es auch bei den Shops und Restau­rants mehr Aus­wahl als noch zu Beginn der Som­mer­fe­rien. Auf der Ankunfts­ebene sowie im Flug­steig A haben zur Urlaubs­halb­zeit nahezu alle gas­tro­no­mi­schen Ein­rich­tun­gen und Geschäfte geöff­net. Aber auch im Abflug­be­reich sowie den Flug­stei­gen B und C muss kein Pas­sa­gier hung­rig, durs­tig oder ohne die pas­sen­den Urlaubs­ac­ces­soires blei­ben. Für kurz­ent­schlos­sene Rei­se­wil­lige hal­ten die über 40 Anbie­ter im Rei­se­markt, „Deutsch­lands größ­tem Rei­se­büro“, attrak­tive Ange­bote bereit. Auch bei den Shops und Restau­rants steht der best­mög­li­che Schutz der Rei­sen­den im Fokus. Auch hier gilt Mas­ken­pflicht. Wo nötig, wur­den Schutz­schei­ben instal­liert und Boden­mar­kie­run­gen wei­sen auf die Ein­hal­tung des Min­dest­ab­stands hin.

Die aktu­el­len Öff­nungs­zei­ten der Shops und Restau­rants sowie alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen sind abruf­bar unter www.dus.com.