Sonn­tags Orgel­kon­zert mit Elisa Teglia.

 

Das 15. Inter­na­tio­na­les Düs­sel­dor­fer Orgel­fes­ti­val vom 25.Sep­tem­ber bis 2. Novem­ber

Die beste Nach­richt vor­weg: Auch das 15. Inter­na­tio­nale Düs­sel­dor­fer Orgel­fes­ti­val, kurz: IDO fin­det in die­sem Jahr statt. Der Corona Pan­de­mie zum Trotz und unter stren­ger Ein­hal­tung aller not­wen­di­gen Hygie­ne­maß­nah­men und Teil­neh­mer­be­schrän­kun­gen wer­den vom 25. Sep­tem­ber bis 2. Novem­ber 2020 ins­ge­samt 50 Kon­zerte statt­fin­den, bei dem immer gleich drei Aspekte im Mit­tel­punkt ste­hen: Die Orgel, die Sym­biose mit ande­ren Instru­men­ten und letzt­lich der Mensch, der diese herr­li­chen Klang­er­leb­nisse in sich auf­neh­men darf.

Dass Kir­chen in Düs­sel­dorf mit einem Abste­cher nach Duis­burg als Plätze für die über­aus viel­sei­ti­gen Kon­zerte erste Wahl sind, ver­steht sich von selbst. Die Orgel ist das klas­si­sche Instru­ment, das in der Kir­che behei­ma­tet ist. Etwa 200 kon­zert­fä­hige Orgeln gibt es in der Lan­des­haupt­stadt. Und viele von ihnen wer­den nun zum Klin­gen gebracht.

Und dass die Akus­tik die Klang­viel­falt inmit­ten von Kir­chen­mau­ern am bes­ten wie­der­gibt, ist eine Tat­sa­che, die nicht zuletzt phy­si­ka­li­sche Ursa­chen hat.

Doch weg von der Phy­sik hin zur Musik.
Dr. Fre­de­rike Möl­ler ist Fes­ti­val­lei­te­rin und freut sich auf ihr drit­tes IDO-Fes­ti­val. „Wir haben lange gebangt, aber nun sieht es gut aus. Wir kön­nen unser dies­jäh­ri­ges Inter­na­tio­na­les Düs­sel­dor­fer Orgel­fes­ti­val durch­füh­ren“.

Auch Her­bert H. Lud­wig, der Inten­dant des IDO, ist vol­ler Vor­freude. Letzt­lich hat der beken­nende Orgel­lieb­ha­ber, der erst vor einem Jahr mit dem NRW-Ver­dienst­or­den für sein uner­müd­li­ches Enga­ge­ment um die Orgel­mu­sik aus­ge­zeich­net wurde, das Fes­ti­val vor 15 Jah­ren aus der Taufe geho­ben.

Clas­sic Modern Jazz Cross Family
Die knapp 50 Ver­an­stal­tun­gen sind der bes­se­ren Über­sicht hal­ber in fünf Kate­go­rien ein­ge­teilt, die sich auf den ers­ten Blick erklä­ren. Clas­sic, Modern, Jazz, Cross und Family decken alle Geschmä­cker ab und las­sen keine Musik­wün­sche offen.

Denn in den fünf Wochen wird längst nicht nur ein­fach Orgel­mu­sik zu hören sein. Das ist der Zau­ber der Ver­an­stal­tung: Schon beim Eröff­nungs­kon­zert am 25. Sep­tem­ber in Ober­kas­sel wer­den Trom­pe­ten und Orgel den Kir­chen­raum von St. Anto­nius erfül­len. Auch die Harfe und Orgel geben sich am 26. Sep­tem­ber in St. Lam­ber­tus in der Alt­stadt ein Stell­dich­ein.

Es gibt so viele span­nende Ver­an­stal­tun­gen rund um die Orgel, dass auch Kin­der, Jugend­li­che und junge Erwach­sene sich dem Charme des Instru­ments nicht län­ger ent­zie­hen kön­nen. Etwa am 3. Okto­ber bei der Orgel­füh­rung für Kin­der in der Max­kir­che in der Alt­stadt. Oder die Lau­ten und Lei­sen Töne mit Pan­to­mine Pepo und Leo am 7. Okto­ber in der Evan­ge­li­schen Diet­rich-Bon­hoef­fer-Kir­che in Garath.

Die Opern­gala mit Udo Flas­kamp gehört sicher zu den wei­te­ren Höhe­punk­ten des IDO. Am 7. Okto­ber in St. Peter in Unter­bilk wird sie zahl­rei­che Opern­fans begeis­tern.

Und auch japa­ni­sche Trom­meln tref­fen auf Orgel­mu­sik. Wenn es am 9. Okto­ber in der Evan­ge­li­schen Johan­nes­kir­che am Mar­tin-Luther-Platz 39  ab 19.30 Uhr zu einem gewal­ti­gen Klang­er­leb­nis zwi­schen den japa­ni­schen Taiko-Trom­meln und dem Orga­nis­ten Hans-André Stamm kom­men wird, dürfte sich der Kir­chen­raum mit kraft­vol­len Klän­gen fül­len, die beim Zuhö­rer lange nach­hal­len. Der Aus­flug nach Duis­burg in die Sal­va­tor­kir­che (17.10., 18 Uhr) wird mit Abba, Queen und Hol­ly­wood vom Ber­li­ner Beauf­trag­ten für Popu­lar­mu­sik Michael Schütz ein Klang­er­leb­nis der beson­de­ren Art.

Ein span­nen­des Extra ist die ganz­tä­gige Orgel­ex­kur­sion nach Sin­zig und Mari­en­statt im Wes­ter­wald, bei der eine welt­weit ein­zig­ar­tig klin­gende Orgel mit 50 Regis­tern und 3828 Pfei­fen besucht wer­den wird (24. Okto­ber, Abfahrt ab Bus­bahn­hof Worrin­ger Platz).

 

Tickets gibt es an den bekann­ten Ver­kaufs­stel­len und online unter www.ido-festival.de