Foto: Flug­ha­fen Düsseldorf

 

Die Corona-Pan­de­mie führt im inter­na­tio­na­len Luft­ver­kehr wei­ter­hin zu erheb­li­chen Ein­schrän­kun­gen. Das Pas­sa­gier­auf­kom­men bewegt sich der­zeit bei rund einem Fünf­tel des für diese Jah­res­zeit übli­chen Volu­mens. In den kom­men­den Wochen rech­net der größte Air­port Nord­rhein-West­fa­lens mit ins­ge­samt 100 bis 150 Starts und Lan­dun­gen pro Tag. An nor­ma­len Tagen sind es täg­lich rund 600 Flugbewegungen.

Gleich­wohl sen­det die Stre­cken­pla­nung eini­ger nam­haf­ter Air­lines posi­tive Signale: Neben Emi­ra­tes, die ab 1. Novem­ber wie­der ihre Ver­bin­dung nach Dubai anbie­tet, nimmt auch Con­dor im Novem­ber die Lang­stre­cke in ihren Flug­plan auf und steu­ert Vara­dero in Kuba an. Dar­über hin­aus wird Euro­wings, die größte Air­line am Air­port, ab 5. Januar 2021 mit Bei­rut und dem ira­ki­schen Erbil neue Desti­na­tio­nen im Port­fo­lio haben. Bereits seit Okto­ber ver­bin­det Bri­tish Air­ways Lon­don-Heathrow wie­der mit der NRW-Landeshauptstadt.

Um die lang­fris­ti­gen, wirt­schaft­li­chen Effekte des redu­zier­ten Flug­ver­kehrs am Düs­sel­dor­fer Air­port bereits kurz­fris­tig abzu­mil­dern, wer­den Infra­struk­tur und Ser­vices wie­der an die der­zei­tige Situa­tion ange­passt. Ab 3. Novem­ber wird Flug­steig B vor­über­ge­hend nicht mehr genutzt. Die Abfer­ti­gung der Pas­sa­giere erfolgt künf­tig über die Flug­steige A und C. Für die Auf­gabe von Son­der­ge­päck steht wie gewohnt ein eige­ner Schal­ter zur Ver­fü­gung. Die Hugo Jun­kers- sowie die Open Sky-Lounge blei­ben geschlos­sen. Ebenso steht der VIP-Ser­vice für Publi­kums­ver­kehr bis auf wei­te­res nicht zur Verfügung.

 Abstands- und Hygie­ne­re­geln im Terminal 

Um Rei­sende und Mit­ar­bei­ter best­mög­lich vor einer Anste­ckung mit Covid-19 zu schüt­zen, gel­ten im Ter­mi­nal wei­ter­hin die Mas­ken­pflicht und beson­dere hygie­ni­sche Maß­nah­men. Zudem muss der Min­dest­ab­stand gewahrt wer­den. Dort, wo er pro­zess­be­dingt nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann, ist der Mund-Nasen­schutz als Maß­nahme aus­rei­chend. Seit einer Woche bie­tet das Unter­neh­men Mas­quick auf der Abflug­ebene in Höhe des Ein­gangs zu Flug­steig B Rei­sen­den und Besu­chern an, kurz­fris­tig Mas­ken an einem Auto­ma­ten zu erwerben.

Corona-Tests am Airport

Der Betrieb des behörd­li­chen Corona-Test­zen­trums im Zoll-Ankunfts­be­reich des Flug­ha­fens wird von der NRW-Lan­des­re­gie­rung zum 31. Okto­ber ein­ge­stellt. Am Air­port aber besteht auch wei­ter­hin die Mög­lich­keit, sich auf COVID-19 tes­ten zu las­sen. Seit dem 23. Sep­tem­ber bie­tet das Unter­neh­men CENTOGENE im öffent­lich zugäng­li­chen Abflug­be­reich des Ter­mi­nals kos­ten­pflich­tige Tests an. Bei vor­he­ri­ger Regis­trie­rung liegt das Test­ergeb­nis in der Regel inner­halb von 24 Stun­den vor. Das Ange­bot rich­tet sich nicht nur an Flug­rei­sende, son­dern auch an Besucher.

Shops, Gas­tro­no­mie und Reisemarkt
Den Rei­sen­den ste­hen in den Flug­stei­gen A und C und in der Ankunft wei­ter­hin Shops und gas­tro­no­mi­sche Ange­bote zur Ver­fü­gung. Für kurz­ent­schlos­sene Rei­se­wil­lige hal­ten die Anbie­ter im Rei­se­markt, „Deutsch­lands größ­tem Rei­se­büro“, attrak­tive Ange­bote bereit und ste­hen auch tele­fo­nisch für Rück­fra­gen und Rei­se­bu­chun­gen gerne zur Ver­fü­gung. Auch bei den Shops und Restau­rants steht der best­mög­li­che Schutz der Rei­sen­den und Mit­ar­bei­ter im Fokus. Auch hier gilt Mas­ken­pflicht. Wo nötig, wur­den Schutz­schei­ben instal­liert und Boden­mar­kie­run­gen wei­sen auf die Ein­hal­tung des Min­dest­ab­stands hin.

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