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69 Ein­sätze zur Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung von Mon­tag bis Mittwoch

Die Mit­ar­bei­ter des Ord­nungs- und Ser­vice­diens­tes der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf (OSD) muss­ten von Mon­tag, 2. Novem­ber, bis Mitt­woch, 4. Novem­ber, ins­ge­samt 69 Hin­wei­sen auf Ver­stöße gegen die Coro­na­schutz­ver­ord­nung nach­ge­hen. In die­sem Zusam­men­hang wurde auch die seit Mon­tag, 2. Novem­ber, gel­tende Ein­stel­lung des Gas­tro­no­mie­be­triebs kontrolliert.

Ein­sätze am Mon­tag, 2. Novem­ber Bei gerin­gem Besu­cher­auf­kom­men konn­ten die Mit­ar­bei­ter des OSD in der Alt­stadt keine Ver­stöße gegen die Coro­na­schutz­ver­ord­nung fest­stel­len. Ledig­lich in einem Bis­tro in Fried­rich­stadt stell­ten OSD-Dienst­kräfte gegen 23 Uhr Gast­stät­ten­be­trieb fest. Neben dem Ver­stoß gegen die Coro­na­schutz­ver­ord­nung lagen dort auch Ver­stöße gegen das Nicht­rau­cher­schutz­ge­setz vor. Das Lokal wurde umge­hend geschlos­sen, Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

Ein­sätze am Diens­tag, 3. Novem­ber Gegen den Betrei­ber eines Fri­seur­sa­lon lei­te­ten OSD-Mit­ar­bei­ter auf­grund diver­ser Ver­stöße gegen die Coro­na­schutz­ver­ord­nung ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren ein. Kun­den tru­gen keine Mund-Nasen-Bede­ckung und die Haare wur­den vor dem Schnitt nicht gewa­schen. Zudem war die Kon­takt­liste feh­ler­haft, Des­in­fek­ti­ons­mit­tel fehlte und die Fri­seur­um­hänge waren ver­schmutzt. In der Alt­stadt stell­ten Dienst­kräfte des OSD hin­ge­gen keine Ver­stöße fest. Der Hin­weis einer besorg­ten Bür­ge­rin über Hygie­never­stöße aus­ge­rech­net in einer haus­ärzt­li­chen Pra­xis wurde an die zustän­dige Ärz­te­kam­mer abgegeben.

Ein­sätze am Mitt­woch, 4. Novem­ber Bei der Kon­trolle einer Trink­halle in Flin­gern Nord stell­ten OSD-Mit­ar­bei­ter fest, dass Gäste bewir­tet wur­den. Ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wurde ein­ge­lei­tet. In der Alt­stadt wur­den aber­mals keine Ver­stöße gegen die Coro­na­schutz­ver­ord­nung festgestellt.

Ein­satz­zah­len OSD Ins­ge­samt ver­zeich­nete der OSD von Mon­tag, 2. Novem­ber, bis Mitt­woch, 4. Novem­ber, 181 Ein­sätze von denen 69 im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung stan­den. Die Gesamt­zahl der qua­li­fi­zier­ten Gesamt­ein­sätze des OSD seit dem 18. März 2020 bezif­fert sich auf 13.819, von denen 7.253 Bezug zur Umset­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung hat­ten. 155 Anrufe zum Thema gin­gen in die­sem Zeit­raum bei der Leit­stelle des OSD ein. Die Gesamt­zahl der zum Thema “Corona” seit dem 18. März 2020 in der Leit­stelle ein­ge­gan­ge­nen Anrufe beläuft sich auf 10.738.