Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler (links) und Rhein­bahn-Vor­stands­vor­sit­zen­der Klaus Klar schick­ten die Bahn von der Arena aus auf Linie.

 

Mit einer Regen­bo­gen-Bahn, die heute auf Linie geht, set­zen die Stadt Düs­sel­dorf und die Rhein­bahn gemein­sam ein kla­res Zei­chen für Respekt und für eine auf­ge­schlos­sene, offene Gesell­schaft. Sie wirbt als fah­rende Lit­faß-Säule für Respekt und Akzep­tanz gegen­über Les­ben, Schwu­len, Bi, Trans*, Inter* und Queers und für Viel­falt all­ge­mein. Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler und Klaus Klar, Vor­stands­vor­sit­zen­der und Arbeits­di­rek­tor der Rhein­bahn, schick­ten die Bahn von der Hal­te­stelle der Arena aus auf die Schienen.

Ursprüng­lich sollte die bunte Bahn anläss­lich der Euro­ga­mes und des CSDs 2020 die The­men der Viel­falt und Gleich­stel­lung in die Stadt tra­gen. Durch die Covid-19-Pan­de­mie wur­den die gro­ßen Events lei­der abge­sagt; dies war für die Rhein­bahn und die Stadt Düs­sel­dorf jedoch kein Grund, das Vor­ha­ben nicht umzu­set­zen. Das Gleich­stel­lungs­büro der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf und die Rhein­bahn haben dafür eng zusam­men­ge­ar­bei­tet. Zwei Gra­fi­ker aus der LSBTIQ*-Community, Georg Pater­mann und V.-Julian Brin­gezu, haben die Gestal­tung erar­bei­tet und mit beson­ders viel Freude und Sen­si­bi­li­tät umge­setzt. Auf der Bahn sind außen unter­schied­li­che Men­schen in diver­sen Kon­stel­la­tio­nen gra­fisch dar­ge­stellt und ver­schie­dene Diver­sity-Dimen­sio­nen the­ma­ti­siert, wie auch das Thema Mehrfachzugehörigkeit.

Im Inne­ren der Bahn infor­mie­ren Texte und Defi­ni­tio­nen der „ANDERS & GLEICH Kam­pa­gne“ des Lan­des NRW (https://www.aug.nrw) über viele The­men der LSBTIQ*-Community und laden alle Fahr­gäste ein, den QR-Code zu nut­zen, um wei­tere Infor­ma­tio­nen (auch in leich­ter Spra­che und als Hör­fas­sung) abzu­ru­fen und Mate­ria­lien zu bestellen.

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler: „Düs­sel­dorf ist eine tole­rante, welt­of­fene Stadt der Viel­falt mit einer sehr bun­ten und akti­ven Com­mu­nity – und dafür wird auch die Pride-Bahn ste­hen. Als Ober­bür­ger­meis­ter ist es mir ein Anlie­gen, dass in der Stadt alle Men­schen offen und selbst­be­stimmt leben und arbei­ten kön­nen oder uns als Gäste besu­chen kom­men. Sie alle sol­len sich hier wohl und wert­ge­schätzt fühlen.“

Rhein­bahn-Vor­stands­vor­sit­zen­der Klaus Klar: „Dass zwei Künst­ler ihre Krea­ti­vi­tät einem so wich­ti­gen Thema wid­men und ihre Erfah­run­gen mit ein­brin­gen, erfüllt uns mit Freude und Respekt. Die Pride-Bahn fährt als Blick­fang durch unser Netz und macht tau­sende Fahr­gäste dar­auf auf­merk­sam, dass jeder Mensch anders ist und stolz dar­auf sein kann und muss – daher das Motto „Ride with Pride“. Das gilt für unsere Fahr­gäste, aber auch für unsere Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. In unse­rem Unter­neh­men arbei­ten Men­schen aus 44 Natio­nen, mit unter­schied­li­chen Reli­gio­nen und Ansich­ten, die sich jeden Tag mit Herz­blut und Kon­se­quenz für die Mobi­li­tät der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein­set­zen. Wir ver­ste­hen unsere Rhein­bahn nicht nur als Garant für umwelt­freund­li­che und nach­hal­tige Mobi­li­tät, son­dern auch als Teil der Stadt und der Region, zu der wir alle gehö­ren. Die Pride-Bahn ist dafür Impuls und sicht­ba­res Zeichen.“

Georg Pater­mann und V.-Julian Brin­gezu: „Als junge Gestal­ter aus der LSBTIQ*-Community freuen wir uns, dass mit der Pride-Bahn eine Sicht­bar­keit für viel­fäl­tige Lebens­for­men geschaf­fen wird. Außer­dem hat­ten wir große Lust, eine tolle Bahn zu gestal­ten, mit Inhal­ten, mit denen wir uns iden­ti­fi­zie­ren. Wir haben für die­ses Pro­jekt wirk­lich gebrannt.“

 

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